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Freitag, 16. März 2018

Wenn es am Schönsten ist...Finale in Finale

Tag 12: Ruhetag=Regentag

Glücklicherweise fiel auch der zweite Regentag auf einen Ruhetag, sodass wir in den Trainingsabläufen nicht vom Wetter beeinträchtigt wurden. Da es hier statistisch gesehen nur wenige Regentage im Jahr gibt, hat die Stadt in diesem Jahr nicht mehr viel Nässe zu befürchten. Es war ein sehr ergiebiger Regen mit scharfen Wind vom Meer. Leider hatten wir zwar viele Sachen in unserem Reisegepäck, an die Mitnahme eines Schirms hatten wir jedoch nicht gedacht. Der Weg in die Stadt war lang und die Lust auf Kaffee groß. Deswegen warteten wir, bis der Regen ein wenig nachließ und legten die Wegstrecke in Rekordzeit zurück (quasi unter dem Regen durchlaufen). Beim ersten Geschäft erstanden wir einen Schirm - kundenorientiert stolperten wir direkt darüber - und waren somit gegen alle Wetter gerüstet.



Am Strand stellten wir fest, dass die Höhe der Sandwälle keinesfalls übertrieben war, da das Meer heute mit aller Kraft heranrauschte. Wir trugen unseren neuen Schirm noch ein wenig umher und kehrten dann für einen Cappuccino ins Trockene ein. Uns fasziniert schon seit Tagen die Technik, mit denen die Barista Herzen, Blätter oder andere Formen in den Milchschaum zaubern. Da wir seit Weihnachten auch im Besitz einer original italienischen Siebträgermaschine sind, wollen wir dies nun zu Hause nachmachen. Dazu haben wir uns bereits mehrere Tutorials im Internet angesehen und hoffen, dass wir dies demnächst umsetzen können. ;-)


Der Tag klang mit dem Warten auf das Staffelfinale der schönsten Sendung im deutschen Fernsehen aus. Insider werden wissen, welche Sendung ich meine. Berge, Arzt und mehr. ;-)

Morgen steht der letzte Trainingstag in Finale an, den ich genießen werde!

Tag 13: Abschlusstraining über fünf Pässe



Als gestern Abend mein Trainingsprogramm für das Abschlusstraining verkündet wurde, freute ich mich bereits sehr. Mal wieder ein Training ganz nach meinem Geschmack. Von allem etwas - Tempo, Sprints, VO2max und so weiter. Es lagen fünf Pässe auf der Runde, sodass an jedem Berg ein spezielles Training absolviert werden konnte. Somit also lang und hart - ein perfekter Abschluss des Trainingslagers und der ultimative Test, was der Körper noch so her gibt nach zwei Wochen. Erstaunlicherweise noch Einiges, da ich alle Programme perfekt ausführen konnte.

Am letzten Pass ging es dann etwas gemütlicher zu, da die Rennplanung für die Saison konkretisiert besprochen wurde. Dabei stieg auch die Vorfreude auf die ersten Rennen bereits stark an. Jetzt ist der Start in greifbarer Nähe und es wird sich zeigen, wie sich die Vorbereitung auszahlt.

Der Rückweg nach Finale führte über ein kurzes Stück der Strecke, den morgen die Profis bei Mailand-San Remo in Angriff nehmen.

Hier noch eine meine kleine Trainings- und Essenstatistik:

  • 34 Stunden Radtraining
  • 516 Kilometer
  • 11724 Höhenmeter
  • 11780 verbrannte Kalorien
  • 1315 TSS
  • 3 Stunden Kraft- und Athletiktraining
  • 2 Kilogramm Müsli
  • 1 Kilogramm Haferflocken
  • 2 Kilogramm Äpfel
  • 3 Stauden Bananen
  • 5 Liter Milch
  • 1 Kilogramm Nudeln
  • 1 Kilogramm Reis
  • zwei Quadratmeter Focaccia
  • diverse Mengen Eis und Kaffee sowie andere kleine Snacks

Morgen geht es nach Hause, wo hoffentlich auch bald der Frühling Einzug hält. Die Rennsaison beginnt für mich dann in vier Wochen. Ich kann es kaum noch erwarten!

Bis dahin: Keep on riding,
Vanessa

Zitate des Tages:
"Mit Schirm wäre alles so viel einfacher!"
"Stell dir vor, heute wäre Training! Sei also froh."
"Wie viele TSS hast du?"    "ALLE!"


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