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Samstag, 27. Oktober 2018

Fleckfrei glücklich – endlich eine Innovation!

Was ist fettig, klebrig, schmierig und lässt sich aus der Kleidung nicht mehr entfernen? Richtig: Kettenöl! Wir beide haben in der Vergangenheit keine besonders gute Zusammenarbeit genossen. Es trug sich bisweilen zu, dass ich schwarze Kettenölflecken an Ärmel, Hose, Socken oder Bein (Hobbyabdruck!) hatte, ohne, dass ich überhaupt in der Nähe eine Fahrrades war. Die Tragödie der fiesen schwarzen Flecken setze sich auch an Autositzen und diversen anderen Stellen der Kraftfahrzeuge fort. Und das Schlimmste? Fleckensprays, vielfältige Hausmittel und die Waschmaschine – es nutzt nichts. Einmal Fleck, immer Fleck. Dadurch kann man somit stets als radsportaffin entlarvt werden.

Aber es muss doch eine Lösung geben? Eine Möglichkeit, die auch die Komponenten am Bike nicht mit einem unschönen, klebrigen, schwarzen Ölfilm überzieht und keine klumpigen Rückstände hinterlässt…Und diese Lösung fand ich dann tatsächlich bei irgendeinem Rennen irgendwo in Deutschland in irgendeinem Starterbeutel. Diese Lösung war dabei gerade einmal 5 ml groß: Eine Probetube von Squirt Lube Kettenwachs.


Und was soll ich sagen? Nach dem ersten Test wollte ich meiner Fahrradkette fortan nichts anderes mehr zumuten. So gibt es nun für mich keine schmierigen und fettigen schwarzen Flecken mehr, keine verhärteten Rückstände an Kette und Ritzeln, sondern stattdessen stets wie neu glänzende Komponenten. Eine echte Innovation.

Das Wachs zieht im Vergleich zum herkömmlichen Kettenöl weder Schmutz noch Dreck an, sondern weist diese ab. Der unsichtbare Schutzfilm aus Wachs ist sehr ergiebig und hält viele Fahrten.  Die Lebensdauer von Kette und Ritzelpaket verlängert sich deutlich. Das Entfetten der Kette entfällt bei der Verwendung von Wachs komplett. Nichts reibt, nichts quietscht. Für mich liegt auf der Hand: Das Wachsen der Kette hat nur Vorteile. Und für alle Racer: Eine gut gewachste Kette spart zudem noch ein paar Watt ein. Also ölt ihr noch, oder wachst ihr schon?!


Umso mehr freue ich mich, dass ich in der nächsten Saison von Squirt unterstützt werde und die besten Produkte für meine Räder verwenden kann. Die Firma Squirt bietet neben Kettenwachs auch Dichtmilch und biologischen Radreiniger an. Ich habe bereits alles getestet und für gut empfunden. Vielen Dank an Squirt und auf eine „reibungslose“ Zusammenarbeit.

Bis dahin: Keep on riding (am besten von nun an mit Kettenwachs),

Vanessa
 

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Regeneration – der Schlüssel zum Erfolg

„In der Ruhe liegt die Kraft“, „In der Ruhe wächst der Muskel“ oder „Train hard, rest harder“ – Weisheiten rund um das Thema Regeneration kennt wohl jeder Sportler. Denn klar ist: Wer sich nicht ausreichend oder rechtzeitig erholt, wird seine Leistungen nicht steigern. Ohne Erholung zündet selbst der beste Trainingsreiz nicht. Der entscheidende Faktor für die Wirkung des Trainings ist vielmehr der sinnvolle Wechsel von Belastung und Erholung. Fakt ist, dass eine Trainingsbelastung das biologische Gleichgewicht des Sportlerkörpers gehörig durcheinander bringt. Die gewünschte Folge der Belastung ist, dass der Körper sich nach der Erholung (Regeneration) anpasst, um in Zukunft auf ähnliche Belastungen vorbereitet zu sein. Die Sportwissenschaft nennt diesen elementaren Vorgang Adaption (Anpassung). Ein zu geringer Trainingsreiz löst keine Anpassungsprozesse aus. Zu hohe Reize können in einen Übertrainingszustand führen. Daraus schließt sich, dass nur ein „richtiger Reiz“ mit idealem Umfang und Intensität sowie Ruhepausen zum Erfolg führt. Ohne Betreuung durch einen erfahrenen Trainer, der einen fachlichen und neutralen Blick auf das Training hat, ist die Steuerung schwer oder gar nicht umzusetzen. So viel von meinem Wissen aus der Rubrik „Studium der Sportwissenschaften“.

Während für die Trainingssteuerung ein Trainer die beste Ansprechperson ist, kann für die optimale Regeneration jeder Sportler selber etwas beitragen. Aber wie lange dauert so eine Regeneration überhaupt? Die Erholung ist als Prozess zu sehen. Die Länge der Phase hängt vom Umfang und der Intensität der Einheit sowie vom individuellen Trainingsstatus ab. Gut trainierte Sportler verkraften höhere Intensitäten und Umfänge und erholen sich davon auch schneller. Verspürt man den Wunsch zu trainieren, Leistung zu erbringen und fühlt sich frisch, dann kann davon ausgegangen werden, dass die Phase der Erholung ausreichend war. Der Körper ist bereit für neue Reize. Das Körpergefühl des Sportlers ist dabei immens wichtig und wird im Laufe vieler Trainingsjahre geschult. Vom Körpergefühl her bin ich mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem ich morgens beim Treppensteigen bereits meine Tagesform einordnen kann.
Als aktive Regenerationsunterstützung setze ich auf ausreichend Ruhe, Schlaf und wenige Störquellen. Ergänzt wird dies durch eine Regenerationsernährung zum Auffüllen der Speicher und lockere Spaziergänge.

Und seit neuestem nutze ich eine andere, ganz spezielle Erholungshilfe: Oofos-Schuhe von Oofos Germany. Das Stichwort ist „Regeneration ganz nebenbei". Einfacher kann man es nicht haben. Die Schuhe gibt es in verschiedenen Ausführungen, doch eins haben alle gemein: Schockabsorptionen, um die Belastung für den Körper zu reduzieren und so die Regeneration zu fördern. Ein speziell entwickeltes Fußbett vermittelt den Eindruck, als ob man auf Wolken über den Boden schwebt. Normalerweise mochte ich nach einem harten Training zu meist keinen Schritt mehr tätigen, doch mit den Oofos-Schuhen möchte ich nun gar nicht mehr aufhören umherzulaufen. Das Tragegefühl ist unbeschreiblich angenehm und man merkt sofort, dass es dem Körper gut tut. Ihr seid neugierig geworden? Dann probiert es am besten selber aus – einfacher und zeitsparender kann man sich nicht erholen. Denn Regeneration ist schließlich der Schlüssel zu Erfolg!



Klickt euch mal rein: www.oofos.de

Bis dahin: Keep on riding,

Vanessa
 

Montag, 1. Oktober 2018

Dünsberg Marathon Biebertal: Traditioneller Saisonabschluss und plötzlich Offseason.

Und es gibt sie tatsächlich: Orte in dieser Welt, an die ich ohne jegliche technische Navigationshilfe finde. Einer dieser wenigen Orte ist Rodheim-Bieber. Warum ausgerechnet dorthin? Weil ich dort bereits sieben Mal beim traditionellen Dünsberg-Marathon an der Startlinie stand. Der Weg hat sich somit eingebrannt.

Die Veranstaltung am Dünsberg steht seit nunmehr 12 Jahren für Tradition, eine feste Größe bei den Marathons, tolle Strecken, schöne Trails, gute Starter-T-Shirts und eine liebevolle Organisation. So auch an diesem Sonntag. Der einzige Wehmutstropfen: Der Marathon läutet auch fast immer die Offseason ein. Ein letztes Kräftemessen am Ende einer langen Wettkampfsaison.

Aber zunächst der Reihe nach: Der frühe Sonntagmorgen begrüßte uns eiskalt. Ich möchte an dieser Stelle nicht schon wieder die Rubrik „Wetter“ eröffnen, jedoch habe ich das Gefühl, dass der strenge Nachtfrost doch sehr plötzlich über uns hineinbrach. Das Gefühl einfach im warmen Bett zu bleiben, hatte bei minus 4 Grad Außentemperatur und klirrend weiß erstarrter Natur kurz seinen Reiz. Aber auch wirklich nur ganz kurz. Keine fünf Minuten später saß ich bereits in Rennkleidung beim Frühstück. Denn bei diesen Temperaturen ist es stets angenehmer diese bereits anzuwärmen, als sich in der Kälte am Auto umzuziehen. Eine Anekdote aus der Rubrik „Aus dem Leben gelernt“. Weitere 15 Minuten später starteten wir bereits voller Rennlust in Richtung Dünsberg. Um die maximale Schlafdauer auszureizen, sind die Rennmorgen immer streng durch getaktet und es herrscht ein enges Zeitfenster.

Während der Autofahrt bewegten sich die Außentemperaturen zwischen minus 5 und null Grad. Was uns jedoch hoffen ließ war der strahlend blaue Himmel und die Sonne, die sich langsam über die Berge schob. Kaiserwetter. Auch beim letzten Rennen der Saison. Seit April hatten wir schließlich ein Dauerabo auf gutes Wetter an den Rennwochenenden gebucht. Besser geht es nicht.

Am Ort des Geschehens angekommen, herrschte aufgrund eines Bauprojektes leichte Parkplatznot vor. Gerade so sicherte ich mir den letzten freien Parkplatz – oder besser gesagt, ich erkor ihn einfach zu einem Parkplatz – auf einem Grünstreifen zwischen zwei Verkehrsschildern. Denn das oberste Gebot: Parke nie zu weit weg vom Start-Ziel-Bereich.

Und dann noch einmal fokussieren, auf der Rolle nach dem üblichen Programm warmfahren, in den Startblock drängeln und die immer wieder besondere Atmosphäre genießen. Aufregung, Vorfreude, Rennlust. Ich liebe es! Nach dem Startschuss war das Feld am ersten Teeranstieg neutralisiert. Somit war der Beginn locker. Ich fand gut ins Rennen und die Beine fühlten sich frisch an. Beim ersten Anstieg durch Vetzberg hinauf zur Burgruine musste ich zwei scheinbar lebensmüde Katzen vor mir die Straße passieren lassen. Diese schienen völlig wahnsinnig zu sein?! Dann folgte eine holprige Wiesenabfahrt. Es war ein extrem schnelles Rennen. Dabei ging es nur kurz bergauf, mit Drückerei bergab und wieder einen Stich bergauf. Keine Erholung, permanent Druck.

Da ich die Strecke ja wie bereits erwähnt schon ziemlich oft gefahren bin, hatte ich bedingt durch die überraschenden Streckenänderungen in diesem Jahr einige Orientierungsprobleme. An einigen prägnanten Stellen war es tatsächlich so, dass ich fast in die Warnbaken und Absperrbänder bretterte und dann erstaunt feststellte, dass die Strecke diesmal nicht dort langführte.  Und da fühlt man sich einmal im Leben ortskundig. Ein paar kleine Wegweiser waren für meine schlechten Augen eine Nummer zu klein, sodass ich durch spontane Abbremsmanöver einige Zeit liegen ließ. Ich hoffe ja insgeheim, dass Oakley bald das Modell „Prizm – besser sehen im Wald“ herausbringt.

 

Das Rennen lief solide für mich mit einer konstanten Leistung – auch, wenn ich merkte, dass ich mental nicht mehr so brannte wie am Anfang der Saison. Das Rennen konnte ich aber richtig genießen. Nach 29 Kilometern, 650 Höhenmetern und 1 Stunde 13 Minuten war es dann vorbei und ich freute mich sehr über meinen Gesamtsieg mit letztlich sieben Minuten Vorsprung. Die Krönung einer perfekten Saison.

 

Und nun: Hallo Offseason! Sechs Monate keine Startnummer am Lenker, kein Rennwochenende. Eine lange Zeit. Aber letztlich doch wieder schneller vorbei, als man nun denkt. Für mich folgen nun ein paar ruhigere Wochen mit vielen langen Trailrides und Genusstouren bevor ich die Mission 2019 starte! Darauf freue ich mich.

An dieser Stelle einen großen, riesigen Dank an www.training-mit-koepfchen.de! Ohne meinen Trainer (=Lieblingsmenschen, Mann für alle Fälle, Mechaniker und Motivator in einer Person) und die perfekt abgestimmten Trainingspläne wäre ich niemals so weit gekommen.


Bis dahin: Keep on riding,

Vanessa

Zitate des Tages:

„Der Zwerg war ja schneller als ich.”

                        „Der Zwerg ist auch schon 17.“

„Es hat noch keiner mit der ersten Frau gerechnet.“

„Morgens Minusgrade, nachmittags in der Sonne verbrannt.“