We are specialized!

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Montag, 13. August 2018

Doppeltes Meisterschaftswochenende: Es lebe die Vielfalt!

Nach drei Wochen rennfreier Zeit war ich physisch und mental gefühlt Lichtjahre weg vom Renngeschehen. Kurzum: Völlig erholt! So fiel es mir fast schwer, mich wieder auf ein Rennwochenende einzustimmen. Aber gleichzeitig hatte ich auch große Lust, endlich wieder an der Startlinie zu stehen. Da in den letzten Wochen die Außentemperaturen fast zu jeder Tageszeit die Körperkerntemperatur überstiegen, gestaltete sich das Training als schweißtreibende Angelegenheit. Man konnte gar nicht so schnell nachtrinken, wie man es ausschwitzte.

Der Wiedereinstieg hatte es dann am Wochenende in sich: Zwei Hessenmeisterschaften hintereinander in den beiden Disziplinen Bergzeitfahren und Einzelzeitfahren. Der Hessische Radfahrverband hat in seiner Planung wohl kaum damit gerechnet, dass es tatsächlich Sportler gibt, die diese beiden Disziplinen fahren möchten, die ja unterschiedlicher nicht sein könnten.

Bergzeitfahren – Je steiler, desto geiler!
Das Auftaktrennen bildete am Samstag das Bergzeitfahren auf den Eisenberg in Kirchheim. Meine Lieblingsdisziplin! Und der Eisenberg war nun in der Tat ein Berg und zwar ein richtiger. Zu 100 Prozent meisterschaftswürdig: 5,1 Kilometer, 350 Höhenmeter und zum Teil bis zu 13 Prozent Steigung. Also perfekt für mich. Im Vorfeld hatte ich genau ermittelt, wie lange die Fahrtzeit sein würde und mit welchen Wattwerten ich das Rennen angehen kann (hier wieder ein Hoch auf den Wattmesser. ;)) Dabei steckte ich mir ein persönliches Ziel von den magischen 5 Watt pro Kilogramm.

Der Berg begann zunächst mit einer relativ zahmen Steigung auf den ersten 1000 Metern. Doch dann ging es nach einer Kehre direkt in die ersten 13 Prozent durch enge Kurven. Wie immer hatte ich den Grundsatz „Pacing ist alles!“ vergessen und einen aggressiven Start hingelegt. Es pendelte sich jedoch gut ein und ich fuhr ein gleichmäßiges Tempo anhand meiner Vorgaben. Dabei dachte ich an nichts. Man könnte es einen völligen Tunnel nennen. Das einzige, was ich wahrnahm, waren meine Werte auf dem Garmin und die Kilometermarkierungen auf der Straße. Kein „Ich kann nicht mehr“, „Lass es zu Ende sein“ oder „Warum tut man sich das an?“. Ich war im Flow und unglaublich konzentriert. Oben angekommen blieb mir zunächst nur die Freude über das punktgenaue Erreichen meines persönlich gesteckten Watt-pro-Kilogramm-Ziels. Ich wusste nicht, was meine Zeit von 17:30 Minuten wert war. Auch als die letzte Starterin im Ziel war, erhielten wir keine Ergebnisse. So musste ich in Unwissenheit über den Ausgang wieder ins Tal rollen, um meinem Lieblingsmenschen die guten Laufräder zu übergeben, damit auch er bei seinem Start davon profitieren konnte. Zurück zum Gipfel ging es dann per PKW und hier wurde noch einmal deutlich, wie steil die Straße tatsächlich stellenweise war. Kurze Zeit später stand dann schwarz auf weiß fest: Ich war neue Hessenmeisterin im Bergzeitfahren und einfach nur so glücklich!

 

Einzelzeitfahren: Vom Berg ins Flache
Kaum hatte ich die Rennkleidung abgelegt, konnte ich sie schon wieder anziehen. Regenerationszeit gab es aufgrund des späten Starts gestern und des frühen Starts heute so gut wie keine. Die zweite Hessenmeisterschaft des Wochenendes im Einzelzeitfahren fand in Stadtallendorf auf einem ehemaligen Kasernengelände statt. Da mir die Drückerei im Flachen eher nicht so liegt (hier bringt einem das gute Watt-zu-Kilogramm-Verhältnis eher keine Vorteile) und ich zudem kein Zeitfahrrad zur Verfügung hatte, erhoffte ich mir keine allzu großen Chancen. Aber ein gutes Training würde es allemal werden. Mit meinem Straßenrad kam ich mir zwischen den ganzen Zeitfahrmaschinen etwas deplatziert vor. Aber ich war selber schuld, da ich mich nicht rechtzeitig um das passende Gefährt gekümmert hatte. Wenigstens hatte mein Lieblingsmensch noch einen Auflieger montiert, damit ich in eine einigermaßen aerodynamische Haltung abtauchen konnte. „Aero is everything“ bekam heute eine ganz neue Dimension. Mein Kampf gegen die Uhr begann um 11:16 Uhr und ich hoffte, dass die Beine noch ein paar Reserven mobilisieren konnten. Und tatsächlich: Sie konnten. Ich überholte die beiden vor mir gestarteten Fahrerinnen und fand mich mit meinem 37er Schnitt alleine gegen den Wind ganz schön flott. ;-) Auch mit meiner Leistung war ich mehr als zufrieden. Die Zeit von 32:30 Minuten reichte am Ende für den 3. Platz mit einer Minute Rückstand. Wenn ich hier nun an die fehlende Zeitfahrmaschine denke, wäre es vielleicht anders ausgegangen. Aber hätte, wäre, würde – so what – es war ein tolles Rennen.



Das Wochenende war wirklich unglaublich aufregend, spannend und wirkt noch etwas nach. Zwei Tage die volle Leistung abrufen zu können, hat mir meine Form bestätigt. Und die Vielfalt des Radsports macht mir immer wieder deutlich, wie toll unser Sport ist!

In zwei Wochen geht es dann wieder zurück zu den Wurzeln und zum nächsten MTB-Marathon nach Bad Salzig.

Bis dahin: Keep on riding,

Vanessa
 
Zitate des Tages:

“Ohne den Doktor läuft es einfach nicht rund!”

„Ich bin einfach zu dick fürs Bergzeitfahren.“

„Für mich bist du ein Held.“

 

 
„Pacing! Pacing! Pacing!“       „Ach alles Blödsinn!” ;-)

Montag, 16. Juli 2018

12-Stunden-Rennen Külsheim: Das Leben beginnt außerhalb der Komfortzone!

Nach dem letzten Rennen in Schotten vor zwei Wochen tat sich plötzlich eine prekäre Lage auf: Das Sommerloch! Es waren im Juli keinerlei Termine mehr im Rennkalender verzeichnet. Also was tun? Wohin mit der Form? Ein paar Internetrecherchen später stand schließlich für mich fest: Ich fahre das 12-Stunden-Rennen in Külsheim. Natürlich nicht alleine, mein Lieblingsmensch war auch mit an Bord. Ein 2er-Mixed-Team – besser geht es ja wohl kaum. Als ich ihm die frohe Botschaft verkündete, war er zunächst skeptisch, ob mir dieses bis dato völlig unbekannte Rennformat entgegen käme. Jedoch steckte ich ihn schnell mit meiner Begeisterung und Euphorie an. Und es sollte noch besser kommen: Bedingt durch die kilometermäßige Entfernung des Rennortes sowie den frühen Start, mussten wir unsere Anreise bereits am Vortag vollziehen. So beschloss ich, dass wir die Nacht vor dem Rennen dort zelten werden. Camp-Feeling. Abenteuer pur. Auch für diese Idee erntete ich zunächst zweifelnde Blicke. Denn ich muss dazu sagen, dass ich bisher in meinem Leben noch nie gezeltet habe und jeden Campingausflug mangels Interesse verweigert habe. Aber einmal ist bekanntlich immer das erste Mal – somit Premiere auf allen Ebenen.

Unser Event plante ich im Vorfeld mit großer Sorgfalt, um ja nichts zu vergessen. Denn bei einem solchen Ereignis ist die perfekte Planung schließlich schon die halbe Miete. Unser Gepäck erweckte sodann eher den Eindruck, wir würden zu einer mehrwöchigen Expedition aufbrechen, als zu einem Wochenendtrip. Der Kofferraum ließ sich gerade noch so schließen.

 

Am Ort des Geschehens eingetroffen, hatten wir unser Specialized-Fahrer-Basis-Lager schnell errichtet. Und die Camping-Area war bereits gut gefüllt. Viele Biker, viele Zelte und gute Stimmung. Nach dem Abholen der Startunterlagen und einem kurzen Streckencheck hielten wir unser internes Fahrerbriefing ab und planten noch einmal unsere Taktik für den morgigen Renntag. Wer fährt wie viele Runden, wann wechseln wir, was essen wir wann und so weiter. Ich war voller Vorfreude und Aufregung. Denn wie würde mein Körper auf einen so langen Renntag im Satteln reagieren?

 

Der Morgen begann entspannt mit einem ausgiebigen Frühstück vor dem Zelt. Es war sehr gemütlich und es herrschte eine besondere Stimmung im Fahrerlager. So viele Menschen mit der gleichen Begeisterung auf einem Haufen, das war mehr als motivierend. Um Punkt 9 Uhr fiel der Startschuss und mein Lieblingsmensch war für die erste Runde eingeteilt, damit er im Feld eine gute Position erarbeiten konnte. Leider kam es in der ersten Runde zu einem Sturz, sodass wir bereits einige wertvolle Minuten verloren. Dann folgte der erste Fahrerwechsel in der Wechselzone und schon war ich auf der Strecke. Die Runde war 10 Kilometer lang und hielt mit rund 200 Höhenmetern einige knifflige Rampen bereit. Die Strecke befand sich komplett auf einem Militärgelände. Es gab viele technische Passagen und einen wunderschönen langen flowigen Trail. Die Schotterkurven bremste ich zunächst ziemlich stark an und ich war etwas überfordert mit den schnell wechselnden Passagen. Nach der ersten Runde fragte ich mich: Wie soll ich das 12 Stunden durchhalten? Zunächst bremste ich mich etwas, da ich nicht einschätzen konnte, wie mein Körper reagieren wird.
Doch in der zweiten Runde lief es bedingt durch die Streckenkenntnisse dann schon um einiges besser und es machte so viel Spaß über die Trails zu fliegen. Meine Rundenzeiten hielt ich mit einem sehr guten Tempo konstant. Wir holten unseren Rückstand der ersten Runde langsam auf und konnten schließlich die Führung übernehmen.

In meinen Pausen nach dem Fahrerwechsel flüchtete ich nach einer kurzen Erfrischung am eiskalten Bach unter den Pavillon in unsere privates Fahrerlager. Dort waren es allerdings auch 40 Grad im Schatten. Man konnte gar nicht so schnell trinken, wie man es wieder ausschwitze. Glücklicherweise habe ich mit der Hitze keine Probleme, was heute von großem Vorteil war.

Ich verbrachte meine kurzen Pausen sodann mit Kühlen, Essen und Trinken. Und dem ständigen Blick auf die Uhr, um wieder rechtzeitig in der Wechselzone zu stehen. Ich freute mich immer, wenn ich wieder auf dem Rad sitzen konnte, weil man dann die Zeit völlig vergaß. Stunde um Stunde verging und ich hatte noch nie so viel Zeit, ein Rennen wirklich zu genießen. Das klingt vielleicht komisch, aber so ein Rennformat ist wohl das intensivste, was man fahren kann! Ich wunderte mich ein wenig über mein Durchhaltevermögen, da ich keinen Einbruch erlebte und die Runden stets konstant und flüssig durchfahren konnte. Nur drei Runden vor Schluss hatte ich einen kleinen Durchhänger, sodass ich am liebsten einfach im Liegestuhl sitzen geblieben wäre. Doch ich konnte mich ein Sponser-Koffeingel später wieder neu motivieren und meine letzten Runden mit viel Freude abspulen.
Das Glückgefühl nach der Zieldurchfahrt ist einfach unbeschreiblich! Es ist so eine unglaubliche Freude, wenn man spürt, zu was der Körper fähig ist und was man leisten kann. Die schönsten Augenblicke bescheren die aus eigener Kraft erreichten Ziele. Man erlebt bei einem solchen Rennen Grenzerfahrungen und lernt, seine eigenen Grenzen zu verschieben. Das Leben beginnt schließlich außerhalb der Komfortzone. Es war eine lehrreiche und wertvolle Erfahrung. Noch nie habe ich an einem Tag so viel gegessen, getrunken oder Rad gefahren. Und die Begeisterung der vielen Gleichgesinnten, die Freude und der Spaß – all das war so schön.



Und im Team waren wir stark – wir haben die Mixed-Wertung gewonnen mit 5 Minuten Vorsprung und uns auch im Gesamtfeld gut platzieren können. Danke Lieblingsmensch, du hast diesen Tag zu einem einzigartigen gemacht. Es ist einmalig, wenn man solche Momente gemeinsam erreichen und teilen kann. 

 
 
Einen großen Dank an die Veranstalter: Euer Event ist großartig. Die Strecke ist super, die Organisation einwandfrei – es war schön bei euch. Bitte macht weiter so, wir kommen gerne wieder.




Die nächsten Wochen wird fleißig weiter trainiert und nach einem Trainingslager in den Bergen geht es dann Anfang August wieder an die Startlinie. Ich freue mich.

Bis dahin:
Keep on riding,

Vanessa

Zitate des Tages:

“Man meint ja gerade, Frau Langvad wäre persönlich vor einem.”

„Ich kann nicht mehr klar denken, muss das jetzt mit den Fingern nachrechnen.“

„Das wird im Kopf gewonnen.“
   

Montag, 2. Juli 2018

Vulkan-Marathon Schotten: Man bedenke die Linienwahl!

„Alle Wege führen nach Rom!“ – das mag sein. Aber noch mehr Wege führen nach Schotten im Vogelsberg. In der Tat waren wir in den letzten Jahren unzählige Male dort bei diversen Rennveranstaltungen am Start und jedes Mal fanden wir eine völlig neue Route. Verlassene Dörfer, einsame, enge Straßen, wilde Tiere und unbekannte (teilweise noch unerschlossene) Gegenden erwarteten uns Ortsunkundige. Und so eine Überlandfahrt bringt viele interessante Einblicke in die regional unterschiedlichen Kulturen. Glücklicherweise ragt irgendwann am Horizont stets der Hausberg des Vogelsberges – der Hoherodkopf – empor und wir wissen: Ziel erreicht!

Und genau diesen Berg galt es beim Vulkan-Marathon in Schotten zu bezwingen. Er wirkt nahezu unscheinbar, hat es steigungs- und höhenmetertechnisch aber faustdick hinter den Bergflanken. Der traditionsreiche und bekannte Marathon erlebte in diesem Jahr eine Neuauflage: Neue Strecke, neuer Startort, neue Trails, neues fahrtechnisches Niveau. Und vor allem die komplett neue Streckenführung sorgte im Vorfeld für einige Verwirrung.
Eine kurze Vorgeschichte: Es trug sich zu, dass uns von einem entfernt Bekannten die Informationen erreichten – besser gesagt Schreckensmeldungen – den Marathon in Schotten betreffend: Ultra harte Anstiege, knüppelharte Wurzeltrails, A- und B-Linien sowie meterhohe Drops mit Todeszone. Aufgrund dieser Details stellte ich einen Start im Anbetracht des Erhalts meiner körperlichen Gesundheit zunächst in Frage. Weitere Nachforschungen bei Streckenkennern (an dieser Stelle danke an Natascha Fischer für die Auskünfte) ergaben jedoch, dass die Berichte wohl mit einigen Übertreibungen gespickt waren. Der neuste Stand nach der Recherche: technisch zwar anspruchsvoll, aber alles fahrbar! Beruhigt tätigte ich sodann meine Anmeldung für den Marathon.

Doch dann der Rennmorgen – Orientierung am Ort des Geschehens. Am Startpunkt, dem Sportplatz, nahm ich die erste technische Raffinesse in Augenschein: Ein für mich ultrahoher Drop mit schwieriger Landezone. Sicherlich nach einigen Anläufen fahrbar, für das Üben blieb aber vor dem Rennen keine Zeit mehr. Also entweder die lange und einfache B-Linie wählen, schieben oder riskieren. Ich schob die Entscheidung hinaus. Der Streckensprecher verkündete indes weitere Schreckensmeldungen: Im Wald warteten noch zwei dieser technischen Stellen auf die Fahrer – doch auch hier gab es leichtere B-Linien, die jedoch einen weiteren Weg bedeuteten. Auch der lange „Wildsau-Trails“ sollte es mit vielen Wurzelteppichen in sich haben. Wir sollten generell vorsichtig sein! Diese Informationen beunruhigten mich sehr, da ich fahrtechnisch zwar wieder besser, aber immer noch nicht zu 100 Prozent sicher bin. Aber was soll´s, ich werde es schon schaffen, machte ich mir selber Mut. Der Plan war, am ersten langen Anstieg auf den Hausberg (4 km und 350 Höhenmeter) bereits ordentlich Tempo zu machen, damit ich in den Abfahrten einen Zeitpuffer hatte.



Das funktionierte dann auch ganz gut – das Rennen startete schnell und ich fand ein zügiges Tempo in einer Männergruppe. Oben angekommen folgte ein flacher schmaler Trail gespickt mit vielen Wurzeln, wo ich ordentlich drücken musste, um das Tempo zu halten. Bergab erwartete uns dann der angekündigte „Wildsau-Trail“ mit unzähligen Wurzelteppichen und einer nicht endend wollenden Länge, die die Oberarme forderte. Da die Sicht-Verhältnisse durch das Wechselspiel von Licht und Schatten nicht besonders gut waren und ich zudem am Morgen die falsche Oakley-Brillenwahl getroffen hatte, sah ich nicht besonders viel. Eigentlich war es für mich ein grauer Einheitsbrei, vielleicht gar nicht so unvorteilhaft. Denn so raste ich einfach irgendwie drüber, meine Gabel schluckte die Wurzel-Odyssee einwandfrei. Die Schlüsselstellen waren glücklicherweise neonpink angesprüht, sodass ich diese trotz schlechter Sicht wahrnahm und reagieren konnte.
Es folgten noch einige knackige Anstiege und zwei technische Schlüsselstellen, bei denen ich ohne zu überlegen die einfachere und längere B-Linie wählte. Ungesehen wollte ich diese Stellen nicht fahren und kein unnötiges Risiko eingehen.

Auch den letzten Drop am Sportplatz sparte ich mir und drehte mit der längeren Linie lieber noch eine Ehrenrunde um den Sportplatz. Als erste Frau überquerte ich mit 12 Minuten Vorsprung die Ziellinie und freute mich, dass ich die technisch schwierige Strecke so gut meistern konnte. Und das Beste: Wir konnten uns wieder über einen Doppelsieg freuen. Mein Lieblingsmensch war Gesamtsieger bei den Männern. J





Fazit zur Strecke: Es zeigt sich, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. ;-) Die Strecke war toll! Die Trails waren technisch schwieriger als bei anderen Marathons, aber alle fahrbar – großer Vorteil war heute natürlich die staubtrockene Piste. Die B-Linien waren fair und kein großer Zeitverlust. Alles in allem eine tolle Veranstaltung – die neue Streckenführung ist wirklich super und ich komme nächstes Jahr gerne wieder.

 
Bis dahin: Keep on riding,

Vanessa
 
Zitate des Tages:

“Birdsmountain – so nett hier.”

“Was zählt ist die Konstanz.

                               „Ist das nicht eine Stadt am Bodensee?“

                                                               „Ich meinte auch Kontinuität.“

„Der macht mir Angst. Kann ich nicht direkt zum Kuchenessen übergehen?!“

„Du hast den Kontakt zu deinen Linsen verloren, deswegen hast du nichts gesehen.“
 

Montag, 18. Juni 2018

Bilstein-Marathon in Großalmerode: UFOs, Schotterpisten und doppelte Freude!

Zwei Wochen nach dem Gewinn der Hessischen Meisterschaft freute ich mich darauf, wieder mit Rennfieber an der Startlinie zu stehen. Wir reisten dazu nach Großalmerode zum Bilstein-Marathon – eine Premiere. Die große Unbekannte war somit eine fremde Strecke, von der wir einzig und allein das Höhenprofil studiert hatten. Und das hatte es in sich: Viele lange und zähe Anstiege – also genau das richtige für mich!


Die Anfahrt war doch etwas weiter als angenommen, sodass ich mein Frühstück kurzerhand im Auto einnahm. Denn ansonsten wäre es bis zum Start vermutlich schon komplett verdaut gewesen und hätte keinerlei Energie mehr bereitgestellt. Im Anbetracht der Umgebung registrierten wir sofort, dass der Kaufunger Wald sehr viele Berge bereit hielt und die Summe der Höhenmeter der heutigen Rennstrecke sofort einleuchtete.

Wenn gleich der Start bereits auf einem sehr hohen Niveau von Metern über dem Meeresspiegel erfolgte, ging es direkt nach dem Startschuss und einer Einführungsrunde über die staubige Aschebahn des Fußballplatzes in den ersten Anstieg. Das Feld war groß und ich sortierte mich direkt in der Spitzengruppe ein, sodass ich im ersten Anstieg eine gute Position behaupten konnte. Ich wollte im Anbetracht der im Startblock erblickten Damenkonkurrenz so viel Vorsprung wie möglich rausfahren. Die erste Abfahrt war lang und flowig. Der nächste Anstieg lang und steil. Nach zwei weiteren Trailabfahrten folgte dann hauptsächlich Schotter. Viel frischer, grober und blöder Schotter (Schotter löst bei mir nach meinem Schulterbruch sofort die Assoziation von Gefahr aus, sodass ich ihn überhaupt nicht mag). Es trug sich zu, dass ich in jeder Kurve die Geschwindigkeit fast zum Stillstand brachte, aus Angst wegzurutschen. Ich habe oft das Gefühl im Schotter unterzugehen und mein Rad nicht mehr steuern zu können. Daran muss ich definitiv arbeiten, denn da lasse ich viel Zeit liegen.
Im längsten Anstieg spürte ich plötzlich einen stechenden Schmerz im Oberarm und sah dort ein unbekanntes Flugobjekt sitzen – schnell schlug ich es weg. Doch zu spät, es hatte bereits zugestochen. Ich weiß nicht, was für ein Insekt es war. Jedenfalls keines im schwarz-gelben Dress. Auf jeden Fall tat es höllisch weh und mein Arm war wie betäubt und krampfte. So etwas habe ich noch nie erlebt. Im Geiste sah ich meinen Arm bereits ins Unermessliche anschwellen und bekam kurz Panik, dass das Gift eine allergische Reaktion hervorrufen könnte. Ich horchte sodann in meinen Körper und versuchte irgendwelche Reaktionen zu erkennen. Doch glücklicherweise schwoll bis dato weder der Arm an, noch fühlte ich Anzeichen eines Schocks. Das einzige war ein stechender Schmerz im gesamten Arm, den ich fortan zu ignorieren versuchte.

Es ging noch einmal lange bergauf und auf Schotter einige Tiefenmeter ins Tal. Da sich der Start- und Zielbereich wie bereits erwähnt jedoch hoch oben befand, folgte kurz vorm Schluss noch einmal ein steiler – fast senkrechter – Anstieg. Doch dann nach einer weiteren Ehrenrunde auf dem Sportplatz kam der Zielbogen in Sichtweite. Ich hatte es geschafft! Und überquerte als Gesamtsiegerin mit 8 Minuten Vorsprung die Ziellinie nach 35 Kilometern, 900 Höhenmetern und 1:34 Stunden Fahrtzeit. Und das schönste: Mein Lieblingsmensch hatte ebenfalls gewonnen. Geteilte Freude ist doppelte Freude!



Trotz der schmerzhaften Insektenattacke und dem vielen Schotter ein tolles Rennen mit Formbestätigung und viel Spaß.

Nächstes Wochenende steht ein harter und langer Trainingsblock im Plan und dann werde ich den Marathon in Schotten fahren.

Bis dahin: Keep on riding,

Vanessa

Zitate des Tages:

“Warum bist du heute nicht in Kirchzarten? Letzte wärst du sicher nicht geworden.“

„Den Schotter haben die sicher gestern erst auf die Wege gekippt.“

„Komplett sauber – bis zur Bachbettdurchfahrt.“

„Das haben wir wirklich gut gemacht.“

 
  

Montag, 4. Juni 2018

Hessenmeisterschaft Marathon in Kirchhain: Wenn Träume wahr werden!

Die Hessenmeisterschaft im Marathon und ich – wir sind in den letzten Jahren leider irgendwie nicht zusammen gekommen. Meine guten Vorbereitungen und das große Ziel des Landesmeistertitels wurden konsequent durch schwere Verletzungen zunichte gemacht.

Doch in diesem Jahr sollte ich es tatsächlich fit und ohne Blessuren an die Startlinie schaffen. Endlich! Und noch besser an der ganzen Geschichte war die Tatsache, dass die Meisterschaft direkt in der Nähe ausgetragen wurde und ich somit die Strecke bereits kannte.
Die Periodisierung meines Trainings richtete sich seit Jahresbeginn bereits konsequent auf dieses Event – mein persönlicher Saisonhöhepunkt. Die Vorbereitung ging auf den Punkt auf und so war ich zumindest trainingstechnisch perfekt gerüstet. Mental war ich im Vorfeld jedoch  nervös und aufgeregt wie schon lange nicht mehr vor einem Wettkampf. Im Grunde verursacht jedes Rennen bei mir eine gewisse Aufregung und Vorfreude – vor der Hessischen Meisterschaft war es nun etwas extremer. Wenn alle Wettkämpfe eine Prüfung sind, ist die Landesmeisterschaft das Abitur. Aber das Schöne am Sport ist ja, dass die Aufregung nie nachlässt, egal wie viele Rennen man bereits in den Beinen hat. Denn ohne eine gewisse Anspannung kann man auch keine guten Wettkämpfe fahren.




Da sowohl mein Lieblingsmensch als auch ich an der Startlinie für die Hessenmeisterschaft standen, gab es auch im Vorfeld zu Hause kaum ein anderes Thema. So wurden fleißig Taktiken besprochen und Verpflegungen überlegt. Denn an der Vorbereitung sollte es schließlich nicht scheitern. Theoretisch war ich somit für alle Situationen gerüstet.


Der Rennmorgen begann entspannt: Der kurzen Anreise geschuldet, hatten wir keine Eile und konnten uns in aller Ruhe vorbereiten. Mich beruhigt die Routine vor einem Rennen immer, jedoch bin sehr froh, wenn der Startschuss endlich gefallen ist.



Denn dann gibt es nur noch mich, mein Rad und das Ziel, so schnell wie möglich über die Strecke zu fliegen. Es waren heute 42 Kilometer und 1040 Höhenmeter zu bewältigen. Die Strecke war ein Rundkurs, den wir zwei Mal durchfuhren. Das Starterfeld war groß, zog sich jedoch schnell auseinander. Nach einer knackigen Wiesenauffahrt ging es kurz bergab und dann direkt in einen langen Anstieg. Mein Start war eher mäßig, ich hatte Probleme in meinen Rhythmus zu finden und meine Beine zeigten sich irgendwie unwillig. Ich hoffte inständig, dass sich dieses Gefühl gleich ändern würde. Zum Glück ging es im Anstieg dann schon besser, die Beine erwachten aus ihrem Stand-By-Modus und ich versuchte an einer schnellen Männergruppe zu bleiben. Die Strecke war trocken, schnell und schön. Es ging nie gerade aus, sondern stets flowig bergab oder lange bergauf. Genau das richtige für mich. Vor allem in den Anstiegen konnte ich Tempo machen. Ab und zu rief ich mir in Anlehnung an die Wattzahlen auf meinem Garmin in Erinnerung, dass ich ja heute etwas länger im Sattel sitzen würde – aber egal, es wird schon werden, Pacing wird überbewertet. Die erste Runde hatte ich bereits nach 52 Minuten beendet und lag in Führung. Nun alles noch einmal von vorne – eigentlich bin ich kein Fan von Rundstrecken. Ich fuhr das Tempo der ersten Runde einfach weiter und hoffte, dass ich es durchhalten konnte. Die Kilometer flogen nur so dahin und ich genoss das Rennen richtig. Letzte Abfahrt, letzter Wiesenanstieg und schon kam das Ziel in Sichtweite. Die zweite Runde beendete ich nach 53 Minuten und war einfach nur unfassbar glücklich, als ich die Ziellinie als Gesamtsiegerin mit 12 Minuten Vorsprung und somit als neue Hessenmeisterin überquerte.

Endlich ist mein lang gehegter Traum des Landesmeistertitels in Erfüllung gegangen. Es ist ein wunderschönes und erfüllendes Gefühl, wenn sich das Training auszahlt.

Der größte Dank geht an meinen Lieblingsmenschen und Trainer!


Ohne dich und deine Unterstützung wäre der Radsport auf diesem Niveau nicht möglich. Was du für mich leistest, ist unbezahlbar. Einen großen Dank auch an meine Mama, die unsere Verpflegung perfekt übernommen hat.



Da eine Saison natürlich mehrere Highlights verträgt, suche ich mir nun ein neues Ziel und freue mich sehr auf die nächsten Wettkämpfe.




Bis dahin: Keep on riding,

Vanessa

Zitate des Tages:

“Ich bin jetzt voll-gecarbt.”

„Es gibt nur ein Gas, Vollgas!“

„Hätte ich die Runde 4 Mal fahren müssen, wäre das mein Ende gewesen.“

„Hessenmeister dürfen das.“














Dienstag, 22. Mai 2018

Großer Pfingstpreis von Dautphe: Erneuter Ausflug auf die Straße

Zwei Rennen an einem Wochenende? Dies hatte ich bisher immer vermieden, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass ich zwei Tage hintereinander gute Leistungen abliefern kann. Denn „Trainingsrennen“ an sich gibt es bei mir nicht. Als Perfektionistin möchte ich stets top vorbereitet und im Stande sein, meine Bestleitung abzurufen. Somit wagte ich am Pfingstwochenende also ein Experiment: Am Sonntag startete ich bei einem Mountainbike-Marathon (mit gutem Ausgang, Bericht ist ebenfalls online) und am Montag bei einem Straßenrennen. Der Start beim Straßenrennen war vorwiegend dem Umstand geschuldet, dass es direkt vor der Haustür stattfand und ich mir so ein Rennen vor heimischen Publikum eigentlich nicht entgehen lassen wollte.

Wenn gleich ich im Vorfeld betonte, dass ich die Entscheidung für einen Start erst nach dem Marathon treffe („Mal sehen, ob ich noch frisch genug bin“), hatte ich mich tief im Innersten natürlich schon lange dafür entschieden. Denn Perfektionisten neigen ja bekanntlich nicht zu Spontanität. J

Das Rennen fand inmitten eines Ortes auf einem rund 1,2 Kilometerlangen Rundkurs mit einem giftigen Anstieg statt, den es 25 Mal zu durchfahren galt. Ich konnte den Ort des Geschehens bequem per Rad erreichen, was logistisch gesehen optimal ist und die lästige Packerei des Autos erspart. Den Nachteil an Straßenrennen sehe ich ganz klar an der Rückennummer, bei der durch die Befestigung mit Sicherheitsnadeln unschöne Löcher in der wertvollen Rennmontur entstehen. Ein Geistesblitz sorgte vor kurzer Zeit allerdings für eine alternative Befestigungsmethode, die wir mittlerweile anwenden. Vielleicht lasse ich es mir patentieren? So behalte ich es lieber noch einmal für mich. J


Das Feld des Eliterennens der Frauen und der Junioren, die gemeinsam auf die Strecke gingen, war leider sehr überschaubar. Nur zwei weitere Frauen und zwei Junioren fanden sich an der Startlinie ein. Die erste Runde war bereits sehr schnell und am Anstieg wurde die erste Attacke gefahren. Doch daraufhin pendelte sich das Rennen schnell ein und das kleine Feld blieb nicht lange zusammen. Nach ein paar Runden konnte ich mich mit den beiden Junioren von den Damen absetzen und den Vorsprung ausbauen. Einer der Junioren fuhr schließlich weg und mit dem anderen arbeite ich daraufhin zusammen. Ich übernahm stets am Berg die Führung, er in der Ebene. Das Rennen lief für mich sehr gleichmäßig und ich war selbst verwundert, wie viel die Beine noch hergaben. Das Tempo hielten wir recht hoch, sodass ich die anderen Damen sogar zwei Mal überrundete.

Die Runden flogen schnell dahin und als die Glocke zur letzten Runde läutete, war ich fast erstaunt, dass es schon wieder vorbei ist. Es war zwar schade, dass das Feld so klein war, dennoch war es ein schönes Rennen für mich und ein super Training.



Nun geht es in die finale Vorbereitung für mein Saisonhighlight in zwei Wochen: Der hessischen Meisterschaft im Marathon in Kirchhain.

Bis dahin: Keep on riding,

Vanessa

Zitate des Tages:
"Wenn es läuft, dann läuft´s!”
„Enge Kurven sind mir ja nichts, aber der Berg war super.“
„Wie auf Schienen.“

 

 

 

Schinderhannes Marathon in Emmelshausen: Aller guten Dinge sind drei!

Nach zwei rennfreien (aber dafür umso trainingsintensiveren) Wochenenden war es nun allerhöchste Zeit mal wieder ins Renngeschehen einzugreifen. Die Auswahl an Events war am langen Pfingstwochenende so groß, dass eine Entscheidung wo, wann und was gefahren werden soll, nicht allzu leicht fiel. Ich wollte aber die Tradition der letzten Jahre fortsetzen und zum dritten Mal beim Schinderhannes Marathon in Emmelshausen starten. Denn die schönen Strecken, die super Organisation und die Beliebtheit der Veranstaltung sprechen ganz klar für sich.

Beim Losfahren bekamen wir zunächst einen Schreck, weil die kalkulierte Ankunftszeit unseres Navigationsgerätes so gar nicht zur eingerechneten Zeitspanne passte. Wie kann das sein, haben wir uns so verplant? Mein Lieblingsmensch gab also Gas und siehe da, nach wenigen Kilometern entspannte sich die Lage dann bereits: Die errechnete Ankunftszeit verschob sich plötzlich um 30 Minuten zu unseren Gunsten. Da war dann wohl irgendwo ein Stau auf der Autobahn, der sich aufgelöst hatte. Ein Glück.
So kamen wir also rechtzeitig und entspannt in Emmelshausen an. Als versierte Insider kannten wir einen super zentralen Parkplatz direkt am Start und konnten uns somit in aller Ruhe vorbereiten. Die Erfahrung aus den Vorjahren lehrte uns, dass ein frühzeitiges Einfinden im Startblock sinnvoll ist, um eine gute Ausgangsposition für die schnelle Einführungsrunde zu erlangen. Das Feld war mit 140 Startern gut besetzt. Nach dem Startschuss ging es sofort mit einem hohen Tempo über den Asphalt los und nach einer scharfen Kurve, in der es sehr eng wurde, direkt in den ersten Anstieg. Ich versuchte einfach an der Führungsgruppe zu bleiben und dabei die folgenden Damen abzuschütteln. Die acht Kilometer lange Einführungsrunde verflog so schnell, dass ich mich wunderte, wie flott wir wieder den Start-Ziel-Bereich passierten. Ich nutze den Windschatten eines anderen Fahrers, als es auf einer Teerstraße leicht bergab ging. Später am Berg setzte ich mich dann ab und machte nach vorne noch einige Plätze gut. Es waren keine Konkurrentinnen von hinten in Sicht, scheinbar hatte ich bereits einen guten Vorsprung rausgefahren. In solchen Situationen packt mich dann der Ehrgeiz, mich im Männerfeld möglichst weite vorne zu platzieren. Am längeren Anstieg nach der Verpflegungszone trafen wir auf die Fahrer der anderen Streckenlängen, die es am Berg geschickt zu umfahren galt. Zum Glück teilte sich die Strecke dann und es war wieder mehr Platz.

Die Strecke flog nur so dahin – Wurzelpassagen, rasante Abfahrten und zum Schluss noch ein kurzer, steiler Anstieg und schon kam das Ziel in Sicht. Noch einmal die Wiese umrunden und schon war es geschafft. Als erste Frau mit einer Zeit von 1:04 Stunden, 6 Minuten Rückstand auf den Sieger, 10 Minuten Vorsprung auf die nächste Dame und der achte Platz im Gesamtfeld von 140 Startern.


Damit war ich mehr als zufrieden und freute mich, dass ich meine volle Leistung abrufen konnte. Für alle Zeitgenossen, die sich nun wieder fragen, warum ich nur die kurze Strecke fahre: Weil ich kurze Strecken liebe und es mag, eine Stunde Vollgas zu geben! Zudem steht morgen das nächste Rennen auf dem Plan. :)
Und nur so am Rande: Der Blick auf das Starterfeld zeigt deutlich, dass die kurzen Strecken mittlerweile nicht mehr als Strecken für Anfänger oder Einsteiger gelten.

So konnte ich mich bei der Siegerehrung über den dritten Sieg in Folge beim Schinderhannes Marathon freuen. Und ich komme nächstes Jahr wieder, auch wenn aller guten Dinge ja bekanntlich drei sind. J
 
 
Morgen geht es weiter mit dem zweiten Straßenrennen meines Lebens, ich bin gespannt, was die Beine noch so hergeben.

Bis dahin: Keep on riding,

Vanessa

Zitate des Tages:

“Läuft der Schiedsrichter bei so einem Spiel eigentlich einen Marathon?”

                        „Joa genau, vor allem in 90 Minuten.“

„Jetzt ruht die Beschaffung des Duschgel-Vorrates ganz alleine auf meinen Schultern.“

„Im Schatten zu kalt, in der Sonne zu warm.“