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Montag, 31. Dezember 2018

Tue was du liebst und liebe was du tust – ein kleiner Rückblick:

Und schon wieder ist ein Jahr vorbei, dabei hat es doch gefühlt gerade erst begonnen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Zeit nur so dahin rast. Studien belegen ja, dass man die Zeit als besonders schnelllebig empfindet, wenn man sich mit Dingen beschäftigt, die einem Freude bereiten. Kein Wunder also: Schließlich mache ich das an 365 Tagen im Jahr!



2018 war für mich ein unglaublich tolles, erlebnisreiches und abenteuerliches Jahr sowie erfolgreiches Jahr. Es ist mir eine große Freude, an all die schönen Erlebnisse zurückzudenken und die unvergesslichen Momente Revue passieren zu lassen. Besonders in Erinnerung bleiben mir dabei meine beiden Hessenmeistertitel im Marathon und am Berg, mit denen ich mir einen lang gehegten Traum erfüllen konnte. Das vergangene Jahr war sehr trainingsintensiv, ich habe viel investiert, aber dafür umso mehr zurückbekommen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich dieses wunderschöne Sportler-Leben so leben kann.


Ein paar Daten:


  •   10.744 km und 533 Stunden Radtraining
  •  155.661 Höhenmeter
  •  222.920 Kalorien
  •  100 Stunden Kraft- und Athletiktraining
  •   4 Trainingslager
  •   15 Wettkämpfe (13 Gesamtsiege, 1 x Platz 3, 1 x Platz 5)
  •   365 Tage aus Liebe zum Sport





Ich freue mich schon auf die neue Saison und kann es kaum erwarten, endlich wieder eine Startnummer am Lenker zu haben!



Danke an alle, die mich 2019 unterstützen:
Training mit Köpfchen
Specialized
Sponser
Oofos
Squirt Lube
Sebamed
Schneider Sports

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins neue Jahr. Auf das ihr alle eure Wünsche und Träume verwirklichen könnt. Ab nächster Woche gibt es hier wieder News aus dem Trainingslager – lest doch mal rein.

Bis dahin: Keep on riding,

Vanessa

Donnerstag, 29. November 2018

Sommersportler werden im Winter gemacht – aber wie?!

Dass Sommersportler im Winter gemacht werden, ist in der Sporterwelt allgemein bekannt. Dabei sind Kälte, Nässe, Regen und Schnee (zumindest waren die Winter in der Vergangenheit in regelmäßiger Regelmäßigkeit so) allgegenwärtige Trainingsbegleiter. Wie trainiere ich dennoch effektiv? Wie viel Training brauche ich im Winter, um in der neuen Saison in Form zu sein? Ist Rollentraining wirklich eine gute Alternative? Um etwas Licht in die dunkle Jahreszeit zu bringen, habe ich exklusiv mit Trainer Marian Kopfer (Inhaber von www.training-mit-koepfchen.de ) gesprochen:

Hallo Marian, du bist selbst aktiv in der Radsportszene bei Wettkämpfen unterwegs. Wie sieht dein Wintertraining aus?
„Die Vorbereitungen für die neue Saison starten bei mir Anfang November. Vorweg baue ich meistens eine zweiwöchige Pause ein, in der ich weniger Rad fahre. Dadurch starte ich voller Motivation und stelle fest, wie sehr mir das Radtraining gefehlt hat. In mein Training baue ich in der Vorbereitung viele lange Tempointervalle ein. Dies ist effektiv und schafft eine Grundlage für die langen Rennbelastungen. Wenn das Wetter besonders gruselig ist, fahre ich auch gerne zwei Einheiten am Tag, dafür dann kürzer. Eine Alternative zum Erhalt der ganzheitlichen Fitness sind zudem ab und zu kurze Laufeinheiten und Krafttraining. Rollentraining ist für mich nur eine absolute Notfalllösung – dies kommt ungefähr nur 1 bis 2 Mal pro Winter vor. Im Januar zieht es mich dann traditionell zum ersten Trainingslager in den warmen Süden, um dort bei guten Bedingungen lange Grundlageneinheiten zu absolvieren und dem deutschen Winter zu entfliehen.“



Dunkelheit, Nässe, Kälte: Das schreckt viele Sportler ab. Was empfiehlst du, um die Form dennoch zu steigern?
„Ich könnte nun natürlich den allseits bekannten Spruch `es gibt kein schlechtes Wetter und so weiter` anführen…Aber ich empfinde es stets als möglich eine harte Stunde mit Intervallen auch im Regen und bei Kälte zu fahren. Damit kann man in einer Stunde schon sehr effektiv trainieren und ist dann auch schnell wieder im warmen und trockenen Zuhause. So ein Training fällt immer leichter, wenn man ein Saisonziel vor Augen hat. Das kann die Transalp sein, ein 24 Stundenrennen oder ein Finish bei einem Marathon. Ein Ziel vor Augen wirkt motivierend und hilft einen dabei, auch schlechtem Wetter zu trotzen und aufs Rad zu steigen. Denn alles was einen Sinn hat, empfinden wir auch als positiv. Und wer nach einem harten Training im Regen zurück nach Hause kommt, hat mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein breites Grinsen im Gesicht. Denn dann ist man stolz, es durchgezogen zu haben und darf sich dafür auch belohnen. Und Kälterezeptoren im Körper haben ja glücklicherweise kein Gedächtnis.;-)“



 
Viele Sportler verlagern ihr Training im Winter in die eigenen vier Wände. Was ist deine Meinung zum Hype um die Trainingsplattform „Zwift“?
„Ich stehe diesem Hype etwas kritisch gegenüber. Aber jeder sollte so trainieren, wie er mag. Für mich steht der Radsport für Natur, Draußen sein, sich spüren, neue Gegenden entdecken, den Fahrtwind im Gesicht – all das, was unseren Sport ausmacht, bietet Indoor-Training nicht. Zwift ist sicher eine erträgliche Alternative, um Rollentraining überhaupt auszuhalten, jedoch für mich keine Option in der Trainingsumsetzung. Und es gibt nun mehr Sportler, die haben ihr Rad eingespannt und fahren gar nicht mehr draußen. Selbst wenn sonntags bestes Wetter ist, strampeln sie am helllichten Tag ihre 4 Stunden auf der Rolle ab. Das kann ich nicht verstehen, aber jedem das Seine.;-)“


Das erste Trainingslager führt viel Ende Februar/Anfang März in den Süden. Wie sollte man sich vorbereiten? Und wie steigert man seine Form effektiv im Trainingslager?
„Bevor man ins Trainingslager startet, sollte man über den Winter schon einige Stunden auf dem Rad verbracht haben. Eine solide Basis hilft, um im Trainingslager lange Einheiten gut zu verkraften. Von der Trainingssteuerung des Wintertrainings empfehle ich 2 bis 3 Wochen ansteigende Umfänge, auf die dann eine regenerative Woche mit geringeren Umfängen folgt. Eine Woche vor dem Abflug ins Warme sollte man eine Ruhewoche einlegen und die Trainingsdauer und -intensität vermindern. So startet man frisch und regeneriert in das Trainingslager. Dort angekommen ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten und nicht krank zu werden. Dies ist der Killer eines jeden Lagers! Wer jeden Tag enorme Umfänge fährt und keine Ruhetage einlegt, schwächt seinen Körper. Das ist kontraproduktiv und mindert dann den Trainingseffekt statt diesen zu steigern. Ein Trainingslager sollte man immer mit System und Plan angehen, um den größtmöglichen Erfolg zu erreichen. Viel hilft viel ist dabei nicht die Devise. Man sollte immer bedenken, dass das Trainingslager dem Formaufbau dient und nicht dem Sieg in der Speedgruppe. Also besser auf die eigenen Werte achten und nicht in Grund und Boden fahren. Persönlich empfehle ich auch das Trainingslager zeitlich früher im Jahr zu absolvieren. Damit verkürzt man auch den deutschen Winter.“

 
Stichwort Offseaon: Wann sollte der Sportler aus dem Winterschlaf erwachen?

"Definitiv JETZT! Im Dezember sollte man auf jeden Fall wieder mit strukturiertem Training starten und seine Form gleichmäßig steigern. Das ist effizienter als kurz vor Saisonbeginn mit Hauruck.“


Viele Sportler haben Probleme mit der Trainingssteuerung. Was empfiehlst du für mehr Effizienz?
"Wer sein Training noch immer nach Puls oder Gefühl steuert, verschenkt großes Potential. Wattgesteuertes Training bedeutet zwar zunächst eine teure Investition in die Messtechnik, was sich aber sehr schnell auszahlen wird. Effektiveres Training auch bei knappen Zeitbudget, genaue Dokumentation für Form-, Fitness- und Erholungsstatus – all das bietet das Watttraining. Für Sportler, die sich mit der Materie nicht auskennen oder beschäftigen möchten, ist ein Trainer die richtige Ansprechperson. Denn man muss nichts selber auswerten, wenn eine erfahrene Person die Daten in Augenschein nimmt. Denn mit Hilfe professioneller Betreuung kann man aus seiner Trainingszeit das Maximum herausholen.“

 
Vielen Dank für deine fachkundigen Anregungen, Marian. Wie ihr seht, ist Training nicht umsonst eine eigene Wissenschaft für sich! Ihr seid nun etwas unsicher, ob ihr euer Training zielgerichtet und effektiv gestaltet? Dann schaut doch mal unter www.training-mit-koepfchen.de, ob für euch nicht eine persönliche Trainingsbetreuung interessant wäre.

Bis dahin: Keep on riding bei Wind und Wetter,

Vanessa
 

Freitag, 16. November 2018

Die Modepolizei deckt auf: Kleider machen Leute?

Dass Kleider Leute machen, prophezeit uns zumindest ein allseits bekanntes Sprichwort. Und die Kleiderfrage macht auch vor der Radsportwelt keinen Halt – schließlich ist die Auswahl an bunten, schönen, weniger schönen, zweckmäßigen oder bequemen Sportbekleidungsartikeln groß und größer. Im Auftrag der Modepolizei habe ich die schlimmsten Modesünden aufgedeckt. Und an alle, die sich jetzt irgendwie ertappt fühlen: Nichts für Ungut, denn über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. J


1) Kurze Socken
Sicher gibt es nur wenige Dinge, die sich in der Radsportwelt so schnell wandeln, wie die Länge der Socken beim Radfahren. Trug man früher noch extrem kurze Socken, um so zu vertuschen, dass man überhaupt welche trägt, werden diese seit rund zwei Saisons nun stets länger. Im Grunde können die Socken mittlerweile ohne Probleme bis ans Knie reichen. Je höher, desto besser. Und vor allem: Je bunter, desto besser. Und welchen Vorteil versprechen wir uns davon? Na ganz klar: Aerodynamik! Denn „aero is everything.“ Und egal was passiert: Die Beinlinge müssen immer in die Socken gesteckt werden – das vermeidet auch, das Fahrtwind sich unnötig zwischen die Abschlüsse drängelt.




2) Knielinge
Zu kalt um kurz-kurz zu fahren, aber zu warm für Beinlinge? Die Lösung: Knielinge! Also im Grunde gehören Knielinge zur Biker-Modesünde Nummer 1. Denn gibt es wirklich eine Wetterlage, in der das kurze Stück zwischen Kniescheibe und Sockenende für die nötige Wohlfühltemperatur sorgt? Auf jeden Fall wird dieser modische Fauxpas noch dadurch gekrönt, wenn lange Socken dazu führen, dass nur noch rund 1-2 Zentimeter Haut rausblitzen. Und da kurze Socken ja bekanntlich ein NO-Go sind, haben Knielinge im Grunde überhaupt keine Daseinsberechtigung mehr.




3) Oben kurz, unten lang
Hat man sich der Armlinge bereits entledigt und die Beinlinge verbleiben am Körper, sieht das Outfit nicht mehr stimmig aus. Oben kurz zu fahren und dies mit einer langen Hose zu kombinieren, hat ästhetisch wirklich keinerlei Reize mehr. Und zudem friert der beinmuskellastige Radsportler ohnehin viel stärker am Oberkörper als an den unteren Extremitäten. Folglich wäre es also nur umgekehrt eine mögliche Option: Unten kurz und oben lang.

 
4) Finisher-Trikots aus dem letzten Jahrhundert
Der Schmerz vergeht, aber der Ruhm bleibt. So oder so ähnlich schwelgt man wohl in Erinnerungen, wenn man sich in Finisher-Trikots von längst vergangen Zeiten hüllt. Klar kann man stolz auf seine Leistungen sein, aber wen interessiert es, was vor 20 Jahren war? Und vor allem war die Trikot-Welt damals noch von orange-gelb-rot-lila-grün-blau (uns das alles auf einem Stück Stoff) dominiert. Das einzige was zählt, ist schließlich die Leistung, die man aktuell aufs Pedal und an die Startlinien dieser Welt bringt. Also ruhig mal den Schrank ausmisten und Platz für neue Abenteuer schaffen.

Was an dieser Stelle ebenfalls stark gewöhnungsbedürftig ist, wenn Vereine ihre Trikot-Designs absolut nicht an das neuzeitliche Geschehen anpassen und die Mitglieder dann in nicht mehr ganz so frischen Kombinationen mit allerhand Farbpaletten von blau-gelb bis orange-neongelb zur Siegerehrung müssen.

 


5) Rennrad-Cappy auf dem MTB und in der Freizeit
Ihr kennt sie sicher alle, diese luft- und auch dampfundurchlässigen Cappys, die viele (Renn-)Radfahrer unter dem Helm tragen. Als modisches Accessoire, oft mit einem Statement auf dem nach oben geklappten Schirm verziert. Kann gut aussehen, muss aber auch nicht. Für mich in der Vorstellung eher unpraktisch und auch funktionslos. Denn wenn es draußen kalt ist, muss ich ohnehin die Ohren bedecken und wenn es warm ist, muss der Dampf irgendwo entweichen und bei schwerer Kunstfaser ist dies schier unmöglich. Am hippsten sind natürlich die Zeitgenossen, die die – im Grunde zu klein geratenen Schirmmützen – auch in ihrer Freizeit tragen. Also ohne Helm, einfach so. Aber wem es gefällt.

Denn wie eingangs erwähnt: Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Und unter unseren Kleidern sind wir ohnehin alle nackt.

Bis dahin: Hüllt euch in die Kleidung, die euch gefällt und keep on riding,

Vanessa
  
 

Samstag, 27. Oktober 2018

Fleckfrei glücklich – endlich eine Innovation!

Was ist fettig, klebrig, schmierig und lässt sich aus der Kleidung nicht mehr entfernen? Richtig: Kettenöl! Wir beide haben in der Vergangenheit keine besonders gute Zusammenarbeit genossen. Es trug sich bisweilen zu, dass ich schwarze Kettenölflecken an Ärmel, Hose, Socken oder Bein (Hobbyabdruck!) hatte, ohne, dass ich überhaupt in der Nähe eine Fahrrades war. Die Tragödie der fiesen schwarzen Flecken setze sich auch an Autositzen und diversen anderen Stellen der Kraftfahrzeuge fort. Und das Schlimmste? Fleckensprays, vielfältige Hausmittel und die Waschmaschine – es nutzt nichts. Einmal Fleck, immer Fleck. Dadurch kann man somit stets als radsportaffin entlarvt werden.

Aber es muss doch eine Lösung geben? Eine Möglichkeit, die auch die Komponenten am Bike nicht mit einem unschönen, klebrigen, schwarzen Ölfilm überzieht und keine klumpigen Rückstände hinterlässt…Und diese Lösung fand ich dann tatsächlich bei irgendeinem Rennen irgendwo in Deutschland in irgendeinem Starterbeutel. Diese Lösung war dabei gerade einmal 5 ml groß: Eine Probetube von Squirt Lube Kettenwachs.


Und was soll ich sagen? Nach dem ersten Test wollte ich meiner Fahrradkette fortan nichts anderes mehr zumuten. So gibt es nun für mich keine schmierigen und fettigen schwarzen Flecken mehr, keine verhärteten Rückstände an Kette und Ritzeln, sondern stattdessen stets wie neu glänzende Komponenten. Eine echte Innovation.

Das Wachs zieht im Vergleich zum herkömmlichen Kettenöl weder Schmutz noch Dreck an, sondern weist diese ab. Der unsichtbare Schutzfilm aus Wachs ist sehr ergiebig und hält viele Fahrten.  Die Lebensdauer von Kette und Ritzelpaket verlängert sich deutlich. Das Entfetten der Kette entfällt bei der Verwendung von Wachs komplett. Nichts reibt, nichts quietscht. Für mich liegt auf der Hand: Das Wachsen der Kette hat nur Vorteile. Und für alle Racer: Eine gut gewachste Kette spart zudem noch ein paar Watt ein. Also ölt ihr noch, oder wachst ihr schon?!


Umso mehr freue ich mich, dass ich in der nächsten Saison von Squirt unterstützt werde und die besten Produkte für meine Räder verwenden kann. Die Firma Squirt bietet neben Kettenwachs auch Dichtmilch und biologischen Radreiniger an. Ich habe bereits alles getestet und für gut empfunden. Vielen Dank an Squirt und auf eine „reibungslose“ Zusammenarbeit.

Bis dahin: Keep on riding (am besten von nun an mit Kettenwachs),

Vanessa
 

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Regeneration – der Schlüssel zum Erfolg

„In der Ruhe liegt die Kraft“, „In der Ruhe wächst der Muskel“ oder „Train hard, rest harder“ – Weisheiten rund um das Thema Regeneration kennt wohl jeder Sportler. Denn klar ist: Wer sich nicht ausreichend oder rechtzeitig erholt, wird seine Leistungen nicht steigern. Ohne Erholung zündet selbst der beste Trainingsreiz nicht. Der entscheidende Faktor für die Wirkung des Trainings ist vielmehr der sinnvolle Wechsel von Belastung und Erholung. Fakt ist, dass eine Trainingsbelastung das biologische Gleichgewicht des Sportlerkörpers gehörig durcheinander bringt. Die gewünschte Folge der Belastung ist, dass der Körper sich nach der Erholung (Regeneration) anpasst, um in Zukunft auf ähnliche Belastungen vorbereitet zu sein. Die Sportwissenschaft nennt diesen elementaren Vorgang Adaption (Anpassung). Ein zu geringer Trainingsreiz löst keine Anpassungsprozesse aus. Zu hohe Reize können in einen Übertrainingszustand führen. Daraus schließt sich, dass nur ein „richtiger Reiz“ mit idealem Umfang und Intensität sowie Ruhepausen zum Erfolg führt. Ohne Betreuung durch einen erfahrenen Trainer, der einen fachlichen und neutralen Blick auf das Training hat, ist die Steuerung schwer oder gar nicht umzusetzen. So viel von meinem Wissen aus der Rubrik „Studium der Sportwissenschaften“.

Während für die Trainingssteuerung ein Trainer die beste Ansprechperson ist, kann für die optimale Regeneration jeder Sportler selber etwas beitragen. Aber wie lange dauert so eine Regeneration überhaupt? Die Erholung ist als Prozess zu sehen. Die Länge der Phase hängt vom Umfang und der Intensität der Einheit sowie vom individuellen Trainingsstatus ab. Gut trainierte Sportler verkraften höhere Intensitäten und Umfänge und erholen sich davon auch schneller. Verspürt man den Wunsch zu trainieren, Leistung zu erbringen und fühlt sich frisch, dann kann davon ausgegangen werden, dass die Phase der Erholung ausreichend war. Der Körper ist bereit für neue Reize. Das Körpergefühl des Sportlers ist dabei immens wichtig und wird im Laufe vieler Trainingsjahre geschult. Vom Körpergefühl her bin ich mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem ich morgens beim Treppensteigen bereits meine Tagesform einordnen kann.
Als aktive Regenerationsunterstützung setze ich auf ausreichend Ruhe, Schlaf und wenige Störquellen. Ergänzt wird dies durch eine Regenerationsernährung zum Auffüllen der Speicher und lockere Spaziergänge.

Und seit neuestem nutze ich eine andere, ganz spezielle Erholungshilfe: Oofos-Schuhe von Oofos Germany. Das Stichwort ist „Regeneration ganz nebenbei". Einfacher kann man es nicht haben. Die Schuhe gibt es in verschiedenen Ausführungen, doch eins haben alle gemein: Schockabsorptionen, um die Belastung für den Körper zu reduzieren und so die Regeneration zu fördern. Ein speziell entwickeltes Fußbett vermittelt den Eindruck, als ob man auf Wolken über den Boden schwebt. Normalerweise mochte ich nach einem harten Training zu meist keinen Schritt mehr tätigen, doch mit den Oofos-Schuhen möchte ich nun gar nicht mehr aufhören umherzulaufen. Das Tragegefühl ist unbeschreiblich angenehm und man merkt sofort, dass es dem Körper gut tut. Ihr seid neugierig geworden? Dann probiert es am besten selber aus – einfacher und zeitsparender kann man sich nicht erholen. Denn Regeneration ist schließlich der Schlüssel zu Erfolg!



Klickt euch mal rein: www.oofos.de

Bis dahin: Keep on riding,

Vanessa
 

Montag, 1. Oktober 2018

Dünsberg Marathon Biebertal: Traditioneller Saisonabschluss und plötzlich Offseason.

Und es gibt sie tatsächlich: Orte in dieser Welt, an die ich ohne jegliche technische Navigationshilfe finde. Einer dieser wenigen Orte ist Rodheim-Bieber. Warum ausgerechnet dorthin? Weil ich dort bereits sieben Mal beim traditionellen Dünsberg-Marathon an der Startlinie stand. Der Weg hat sich somit eingebrannt.

Die Veranstaltung am Dünsberg steht seit nunmehr 12 Jahren für Tradition, eine feste Größe bei den Marathons, tolle Strecken, schöne Trails, gute Starter-T-Shirts und eine liebevolle Organisation. So auch an diesem Sonntag. Der einzige Wehmutstropfen: Der Marathon läutet auch fast immer die Offseason ein. Ein letztes Kräftemessen am Ende einer langen Wettkampfsaison.

Aber zunächst der Reihe nach: Der frühe Sonntagmorgen begrüßte uns eiskalt. Ich möchte an dieser Stelle nicht schon wieder die Rubrik „Wetter“ eröffnen, jedoch habe ich das Gefühl, dass der strenge Nachtfrost doch sehr plötzlich über uns hineinbrach. Das Gefühl einfach im warmen Bett zu bleiben, hatte bei minus 4 Grad Außentemperatur und klirrend weiß erstarrter Natur kurz seinen Reiz. Aber auch wirklich nur ganz kurz. Keine fünf Minuten später saß ich bereits in Rennkleidung beim Frühstück. Denn bei diesen Temperaturen ist es stets angenehmer diese bereits anzuwärmen, als sich in der Kälte am Auto umzuziehen. Eine Anekdote aus der Rubrik „Aus dem Leben gelernt“. Weitere 15 Minuten später starteten wir bereits voller Rennlust in Richtung Dünsberg. Um die maximale Schlafdauer auszureizen, sind die Rennmorgen immer streng durch getaktet und es herrscht ein enges Zeitfenster.

Während der Autofahrt bewegten sich die Außentemperaturen zwischen minus 5 und null Grad. Was uns jedoch hoffen ließ war der strahlend blaue Himmel und die Sonne, die sich langsam über die Berge schob. Kaiserwetter. Auch beim letzten Rennen der Saison. Seit April hatten wir schließlich ein Dauerabo auf gutes Wetter an den Rennwochenenden gebucht. Besser geht es nicht.

Am Ort des Geschehens angekommen, herrschte aufgrund eines Bauprojektes leichte Parkplatznot vor. Gerade so sicherte ich mir den letzten freien Parkplatz – oder besser gesagt, ich erkor ihn einfach zu einem Parkplatz – auf einem Grünstreifen zwischen zwei Verkehrsschildern. Denn das oberste Gebot: Parke nie zu weit weg vom Start-Ziel-Bereich.

Und dann noch einmal fokussieren, auf der Rolle nach dem üblichen Programm warmfahren, in den Startblock drängeln und die immer wieder besondere Atmosphäre genießen. Aufregung, Vorfreude, Rennlust. Ich liebe es! Nach dem Startschuss war das Feld am ersten Teeranstieg neutralisiert. Somit war der Beginn locker. Ich fand gut ins Rennen und die Beine fühlten sich frisch an. Beim ersten Anstieg durch Vetzberg hinauf zur Burgruine musste ich zwei scheinbar lebensmüde Katzen vor mir die Straße passieren lassen. Diese schienen völlig wahnsinnig zu sein?! Dann folgte eine holprige Wiesenabfahrt. Es war ein extrem schnelles Rennen. Dabei ging es nur kurz bergauf, mit Drückerei bergab und wieder einen Stich bergauf. Keine Erholung, permanent Druck.

Da ich die Strecke ja wie bereits erwähnt schon ziemlich oft gefahren bin, hatte ich bedingt durch die überraschenden Streckenänderungen in diesem Jahr einige Orientierungsprobleme. An einigen prägnanten Stellen war es tatsächlich so, dass ich fast in die Warnbaken und Absperrbänder bretterte und dann erstaunt feststellte, dass die Strecke diesmal nicht dort langführte.  Und da fühlt man sich einmal im Leben ortskundig. Ein paar kleine Wegweiser waren für meine schlechten Augen eine Nummer zu klein, sodass ich durch spontane Abbremsmanöver einige Zeit liegen ließ. Ich hoffe ja insgeheim, dass Oakley bald das Modell „Prizm – besser sehen im Wald“ herausbringt.

 

Das Rennen lief solide für mich mit einer konstanten Leistung – auch, wenn ich merkte, dass ich mental nicht mehr so brannte wie am Anfang der Saison. Das Rennen konnte ich aber richtig genießen. Nach 29 Kilometern, 650 Höhenmetern und 1 Stunde 13 Minuten war es dann vorbei und ich freute mich sehr über meinen Gesamtsieg mit letztlich sieben Minuten Vorsprung. Die Krönung einer perfekten Saison.

 

Und nun: Hallo Offseason! Sechs Monate keine Startnummer am Lenker, kein Rennwochenende. Eine lange Zeit. Aber letztlich doch wieder schneller vorbei, als man nun denkt. Für mich folgen nun ein paar ruhigere Wochen mit vielen langen Trailrides und Genusstouren bevor ich die Mission 2019 starte! Darauf freue ich mich.

An dieser Stelle einen großen, riesigen Dank an www.training-mit-koepfchen.de! Ohne meinen Trainer (=Lieblingsmenschen, Mann für alle Fälle, Mechaniker und Motivator in einer Person) und die perfekt abgestimmten Trainingspläne wäre ich niemals so weit gekommen.


Bis dahin: Keep on riding,

Vanessa

Zitate des Tages:

„Der Zwerg war ja schneller als ich.”

                        „Der Zwerg ist auch schon 17.“

„Es hat noch keiner mit der ersten Frau gerechnet.“

„Morgens Minusgrade, nachmittags in der Sonne verbrannt.“

Montag, 24. September 2018

Bergzeitfahren Schotten: Und ist der Körper noch so leer, ein bisschen Kraft kommt noch irgendwo her…

Nach dem Trainingslager in der Höhe und einer Woche Training in der Heimat stand nun der CP20-Leistungstest auf dem Plan. Somit passte es perfekt, dass am Samstag das traditionelle Bergzeitfahren in Schotten ausgerichtet wurde. 8 Kilometer, rund 400 Höhenmeter und in etwa 20 Minuten geschätzte Fahrtzeit. Besser könnten die Bedingungen nicht sein. Und den Leistungstest mit einem Rennen verbinden, ist Motivation pur.



Aufmerksame Leser werden sich erinnern: Nach Schotten führen alle Wege – noch mehr als nach Rom. Die kritische Lage meiner allgemeinen Orientierungslosigkeit verschärfte die Tatsache, dass ich bedingt durch eine Doppelveranstaltung die Reise ganz alleine antrat. Nur mein Navi und ich auf weiter Flur. Und das führt ja bekanntermaßen gerne eigenwillige Weginterpretationen durch und ich habe keine andere Möglichkeit, als ihm blind zu vertrauen. So auch diesmal: In Gedanken versunken verpasste ich einen – viel zu spät angekündigten – Abzweig. Okay, ich bin selber schuld, weil ich das Navi zur Nervenschonung immer stumm stelle. Aber kein Problem für mein Navi: 200 Meter später holperten wir dann über einen landschaftlich schönen Feldweg zurück auf die Hauptrasse. Aber man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen (Zitat Goethe, damals allerdings noch ohne elektrische Navigation on Tour). Trotz schöner Überlandfahrt durch vergessene Welten kam ich noch rechtzeitig am Ort des Geschehens an, holte die Startunterlagen ab und traf die nötigen Vorbereitungen (die mir üblicherweise und zum Glück abgenommen werden). Heute war ich auf mich alleine gestellt. So beschäftigte ich mich einige Zeit mit dem Anbringen der Miniatur-Startnummer am Lenker. Problem an der Sache war mein Garminhalter, der in Bezug auf die Nummer ungünstig platziert war. Und des Weiteren waren die im Startpaket enthaltenen Kabelbinder viel zu kurz für meinen Lenker. Ich blickte mich um und stellte fest, dass ich mit diesen Problemen nicht alleine war und etliche Starter mit großer Hingabe an der aerodynamischen Anbringung herumwerkelten. Aber Lektion gelernt: Nehme stets lange Kabelbinder als Ersatz mit. Kabelbinder sind ohnehin für alles zu gebrauchen. Man sollte immer welche mitführen. In allen Längen.

Mit dem Warmfahren auf der freien Rolle – da mich keiner festhalten konnte, nutze ich die „Was ist los im Ort?“-Stellwand zum Aufstieg und anrollen – tauchte ich in die absolute Wettkampffokussierung ein. Zum einen freute ich mich sehr auf meine Lieblingsdisziplin und zum anderen war ich gespannt, ob sich das Trainingslager in der Höhe in meiner Leistung bemerkbar machen wird. Und natürlich hatte ich mir auch selber ein Ziel gesetzt in Bezug auf meine Leistungsdaten.

Um Punkt 15:09:30 Uhr ging es für mich auf die Strecke. Als vorletzte Starterin war ich somit größtenteils die Jägerin – was ich gut fand. Das Motto „Pacing ist alles“ vergas ich keineswegs, so richtig funktionierte es aber in den ersten Minuten nicht. Und es kann noch so viele Studien und mahnende Worte des Trainers geben, die es widerlegen: Ich halte daran fest, dass je schneller ich losfahre, desto schneller bin ich auch später in der Summe. Oder auch: So lange ich nicht einbreche, kann es so falsch nicht gewesen sein. Meine Werte pendelten sich perfekt ein, die Zeit flog nur so dahin. Ich war vollkommen im Flow und nahm um mich herum gar nichts wahr. Kurz vor dem Ziel hatte ich alle vor mir gestarteten Fahrerinnen überholt und erreichte die Ziellinie nach 19 Minuten und 35 Sekunden als schnellste Frau. Und meine Leistungsdaten auf dem Garmin offenbarten: Die Höhe wirkt. Ich bin über mein selbst gestecktes Ziel deutlich hinausgeschossen. Was für ein Rennen! Was für ein Leistungstest! Werte von denen ich vor zwei Jahren nur träumen konnte.

 

Die Abfahrt zurück zum Auto war durch den einsetzenden Regen nass und zudem auch eisig. Unten angekommen glich ich einem Eiszapfen und wunderte mich, wie plötzlich nun der Winter ins Land gezogen war. Das Wetter kommt einmal mehr ohne jegliche Übergänge aus und katapultiert uns scheinbar vom Hochsommer direkt in den kalten Herbst. Wie bin ich denn jetzt um alles in der Welt schon wieder aufs Wetter gekommen? Ich schweife ab, denn Wetter ist ja bekanntlich immer. Und ändern kann man es auch nicht.
Bis zur Siegerehrung war ich langsam wieder aufgetaut und freute mich über die Goldmedaille.

Leider naht nun die Offseaon, was für mich immer ein trauriges Ereignis ist und ein wenig die Stimmung trübt. Nächstes Wochenende steht der letzte Marathon der Saison am Dünsberg im Rennkalender, auf den ich mich bereits sehr freue.

Bis dahin: Keep on riding,

Vanessa

Zitate des Tages:

“Also ich arbeite 20 Stunden die Woche.”

                        „Und was machst du in den restlichen 20?“

                                               „Eurosport gucken.“
  

Samstag, 15. September 2018

Livigno Tag 7 und 8: Auf Murmeltiersuche und way to Bormio

Tag 7: Schnell ein Murmeltier...

Der Tag begann für uns mit einer freudigen Nachricht: Aufgrund des Baustellenlärms bot unsere Vermieterin an, dass wir noch einen weiteren Tag umsonst bleiben können. So ein Angebot konnten wir natürlich nicht ablehnen und reisen somit erst am Sonntag zurück in die Heimat.

In der Früh war Livigno in dicken Nebel gehüllt, sodass wir es vorzogen zunächst unsere Essensvorräte im Supermarkt aufzufüllen. Das mit den Supermärkten ist hier so eine Sache - man merkt deutlich wie verwöhnt wir in Deutschland sind. Es gibt in Livigno viele kleine Supermärkte, deren Sortimentsbreite und -tiefe jedoch geringer ist als in jedem Tante-Emma-Kinder-Kaufmannsladen. Aber wir hatten natürlich vorgesorgt und unsere haltbaren Lebensmittel aus Deutschland importiert, sodass für uns nur noch das Obst- und Gemüseregal Relevanz hatte. Und frische Sachen bekommt man ganz gut und auch preiswert.



Nach einer kleinen Shoppingtour hatte sich sodann auch die Sonne durch den Nebel hervorgekämpft und wir sattelten die Räder. Wir fuhren die Passstraße zum Passo Forcola mit einem flotten Tempointervall (getreu dem Motto: "Was schon oben? Ging aber schnell.") und surften dann über einen flowigen Trail vorbei an etlichen Murmeltieren zurück ins Tal. Die Murmeltiere stehen kurz vor ihrem Winterschlaf und ähneln von ihrer Figur her mittlerweile fetten Katzen. Es wundert mich, dass sie so überhaupt noch in ihre engen unterirdischen Gänge passen. Man hört sie schon von weitem an ihrem Warnpfiff, doch ehe man sein Handy herausgekramt hat, sind sie meist schon in den Tiefen der Unterwelt verschwunden.



Das Ende unserer Tour markierte wieder der Besuch der Latteria, schließlich hatten wir noch längst nicht alle Eissorten durchprobiert.

Tag 8: Road to Bormio

Durch den uns geschenkten Tag kamen wir nun auch noch zur letzten geplanten Tour nach Bormio. Auf dem Hinweg kämpften wir noch durch dicken Nebel, doch je mehr Höhenmeter wir hochkurbelten, desto heller wurde es. Und oben angekommen herrschte plötzlich strahlender Sonnenschein und es waren direkt 10 Grad mehr. Vorbei an zwei riesigen, azurblauen Stauseen gab es bis nach Bormio zum Marktplatz keine großen Steigungen mehr zu überwinden und wir kamen endlich mal zügig voran. Insgesamt hatte ich mir die Stadt Bormio etwas schicker vorgestellt, aber es war ganz nett und der Kuchen schmeckte auch. :)



Retour warteten dann einige Höhenmeter über den Passo di Foscagno - 22 Kilometer am Stück bergauf. Es war zwar eine zahme Steigung, aber am 7. Trainingstag hintereinander ist jede Steigung hart. Insgesamt waren meine Beine  am Ende der Tour einfach leer. Der Anstieg zog sich wie Kaugummi. Das einzige, was einen ermunterte weiter zu kurbeln, waren die Schilder, die markierten, wie weit es noch bis nach oben ist. Es fühlte sich so an, wie wenn man satt ist und trotzdem immer weiter isst. Am liebsten wäre ich einfach nur noch nach Hause gerollt. Es ist hart, wenn man nach einer so intensiven Trainingswoche am Limit ist. Aber dennoch auch schön, weil ich gemerkt habe, dass es immer noch weiter geht. Selbst wenn ich dachte, ich sei am Ende meiner Kräfte.



Der Tag klang mit einer langen Partie Tetris am Auto aus. Obwohl wir exakt so viel Gepäck wie auf der Hinfahrt hatten, wollte partout nicht mehr alles ins Auto passen. Wir überlegten kurz, ob wir dann nicht besser für immer hierbleiben - doch irgendwie ging die Klappe nach einigem hin und her dann doch noch zu.

Morgen geht es zurück nach Deutschland - eine wunderschöne und erlebnisreiche Trainingswoche geht zu Ende.

Fazit:

Die Woche in Livigno war traumhaft schön. Die Gegend ist absolut zu empfehlen. Die Trails sind alle flowig und verlangen nicht nach einem Fully. Die Anstiege warten an einigen Stellen mit fiesen Rampen auf die Biker - dort habe ich viele Körner gelassen, aber auch meine Kraftausdauer schulen können. So lange und steile Anstiege bin ich bisher noch nie gefahren. Eine lehrreiche Erfahrung gerade auch im Hinblick auf meine nächste Saisonplanung, in der einige Alpenmarathons auf dem Programm stehen werden.

Zur Wirkung der Höhenluft kann ich momentan noch keine Aussage treffen. An den ersten beiden Tagen hatte ich das Gefühl, dass ich mehr atmen muss - dünnere Luft. Meine Leistung war allerdings konstant wie auf Meereshöhe. Insgesamt war ich nach den Fahrten vielleicht etwas müder und erschöpfter als bei gleich anstrengenden Fahrten in der Heimat. Aber ob die Höhenluft tatsächlich Einfluss auf meine Leistung nimmt, wird sich nächstes Wochenende beim Leistungstest zeigen. Ich bin gespannt.

Statistik:

0 Defekte
1 Dreitausender
7 harte Trainingstage
1000 schöne Ausblicke (mindestens)
15 Kugeln Eis
3 Quadratmeter Focaccia
7 Sponser-Riegel
22 Stunden/295 Kilometer/8589 Höhenmeter
Unendlich viel Fahrspaß!

Bis dahin: Keep on riding,
Vanessa

Zitate des Tages:

"Morgen werde ich dann noch mal alle Kräfte zusammenkratzen."
"Ich glaube, das hier ist das härteste, was ich je gemacht habe."


Donnerstag, 13. September 2018

Livigno Tag 4 und 5: Hiking, Höhenluft und Höhensonne

Tag 4: Hiking statt Biking

Weil unsere Abenteuerlust in der Regel unstillbar ist, hatten wir uns für den "Ruhetag" oder besser gesagt radfreien Tag ein besonderes Projekt vorgenommen: Die Besteigung eines 3000ers! Meine erste Tour auf einen solch hohen Berg. In der Gegend hier relativ schnell möglich, da wir ja bereits einige Höhenmeter von der Meereslinie entfernt sind.



Am Morgen gab es dann keine andere Möglichkeit unser Auto vom Grundstück zu entfernen, als über den penibel gepflegten Rasen unserer Vermieter. Das ist ein Rasen! Der wurde sogar Sonntagabend nach 19 Uhr noch gemäht und gewässert. So etwas kennen wir in Deutschland in diesem Dürresommer ja gar nicht mehr, da wir seit April nur noch eine verbrannte, vertrocknete und wenig ansehnliche Korkmatte als Rasen bezeichnen können. Der trockene Sommer fordert eben seine Opfer. Aber ich schweife ab. Also das Auto war von der baustellen-geschuldeten Abgeschnittenheit befreit und es konnte losgehen zum Passo Forcola der die Grenze zwischen Italien und der Schweiz markiert. Hier begann unser Aufstieg zum Monte Vago mit einer stolzen Höhe von 3058 Metern. Unsere Planung der Tour ergab die Informationen, dass oben ein luftiger und schmaler Grad wartete, der nur für geübte Wanderer empfohlen wird, eine Seilsicherung ist jedoch nicht möglich. Italian Lifestyle - mal wieder. Wir waren gespannt, was uns erwarten wird. Der Aufstieg zog sich über Almwiesen, rauschende Gebirgsbäche und gab erste Blicke auf die umliegenden schneebedeckten 4000er frei.



Die Vegetation wechselte in felsigen Untergrund mit verblockten Aufstiegen und Schneeresten des letzten Winters. Und dann nach einem zähen Aufstieg lag er vor uns: Der luftige Grad, der uns vom Gipfelkreuz trennte. Zunächst wussten wir nicht wirklich, wie wir dort durch die riesigen Felsbrocken und zu beiden Seiten steil abfallenden Flanken überhaupt einen begehbaren Weg finden sollen. Doch wir tasteten uns langsam vor. Bloß keinen Blick zur Seite riskieren. Ein falscher Schritt und die Lage wäre mehr als brenzlig. Es war in der Tat ein Grad zwischen gerade noch machbar und lasst es doch lieber.



Doch die Abenteuerlust überwog und schließlich erreichten wir das Gipfelkreuz auf 3058 Metern. Der Rundumblick war atemberaubend! Mein erster 3000er! Ich war stolz und glücklich über diese tolle Tour.



Zudem war es fast nicht zu glauben, dass selbst auf dieser Höhe noch immer 20 Grad herrschten und wir unsere vorsorglich eingepackten Kleidungsschichten getrost im Rucksack lassen konnten. Die Regel pro 100 Höhenmeter 0,6 Grad weniger scheint in diesem Sommer außer Kraft getreten zu sein.


Tag 5: Verbrannt in der Höhenluft

Nach dem Aufstehen fühlten sich meine Beine ungefähr so an, als ob sie nicht zu mir gehörten. Schnell stellte ich fest, welche Muskelgruppen beim Hiking beansprucht werden, die beim Radfahren scheinbar verkümmern. Aber es wird sich schon legen im Laufe des Tages war meine Devise, schließlich lag ein langer Radtag vor mir. Und in der Tat nach der ersten Intervallsession ging es schon um einiges besser. Heute wollten wir nämlich testen, wie der Körper in der Höhe auf Vo2max-Intervalle reagiert. Und als Erkenntnis: Es ist ihm relativ egal, auf welcher Meereshöhe ich diese absolviere.

Weiter ging es über einen flowigen Trail und dann über 1000 Höhenmeter am Stück hinauf auf 2700 Meter. Dabei stellten wir fest, dass in den letzten Tagen Almabtrieb gewesen sein muss, da weit und breit keine Kuh mehr in Sicht war und den Weg blockierte. Der lange und steile Aufstieg wurde mit einem 20 kilometerlangen Trail bergab belohnt. Fahrspaß ohne Ende.



Gerne hätten wir uns nach der Tour noch mit einem echten italienischen Eis belohnt. Doch die Eisdielensituation ist hier sehr angespannt. Prinzipiell gibt es nur eine Eisdiele, die ihren Verkauf mehr als kompliziert gestaltet. Man muss ein Ticket ziehen (wo gibt es denn sowas?!), dann warten und irgendwann unter mehr als 10.000 Sorten - alle mit komischen Namen - sein Eis auswählen. Also nichts mit eben mal schnell ein Eis holen.

Auf dem Rückweg führte unser Weg wieder zu unserem - mittlerweile Stammplatz - am Bach, um unsere müden Beine zu erfrischen. Plötzlich sahen wir, dass auf der gegenüberliegenden Uferseite Menschen ein Eis in den Händen hielten. Sie kamen aus der "Latteria". Unglaublich. Wer hätte denn damit rechnen können, dass es dort Eis gibt?! Also schnell wieder auf das Rad, zur nächsten Brücke, den Fluss überqueren und dann hinein ins Eiswunderland. Trotz der mäßigen Eiskonkurrenz hier im Ort das beste Eis, was ich je gegessen habe.

Nach dem Training stellten wir fest, dass unsere Formkanten von Tag zu Tag tiefer in die Haut gebrannt werden. So braun wie ich hier in den letzten Tagen geworden bin, war ich den kompletten Sommer nicht. Da Vitamin D ja bekanntlich bis zu 3 Monate vom Körper gespeichert wird, sollten wir mit den Vorräten somit gut über den deutschen Winter kommen. Denn im Januar ruft in der Regel ja zum Glück bereits wieder der warme Süden zum ersten Trainingslager der neuen Saison.

Der Tag klang im Schwimmbad um die Ecke aus, was mit vielen großen Rutschen uns jeder Menge Action auf uns wartete.

Bis dahin:
Keep on riding,
Vanessa

Zitate des Tages:
"Die Abfahrt ist ja immer früher. Morgen fahren wir wahrscheinlich schon vor dem Aufstehen los."

"Lass uns deine Bikeskills schulen. Spring erst mal über den Bordstein."


Dienstag, 11. September 2018

Livigno Tag 2 und 3: Epic trails, epic world!

Tag 2: Auf den Spuren der Bike-Trans-Alp

Am Morgen wurden wir unsanft mit Einbruch der Helligkeit von lauten Baggergeräuschen aus dem Schlaf gerissen. Daraufhin stellten wir erstaunt fest, dass unser Auto von der Außenwelt abgeschnitten war, weil zwischen Einfahrt und Straße nun ein 2 Meter breiter und tiefer Graben lag. Italian Lifestyle. Glücklicherweise sind wir ja zum Radfahren hier und das Auto kann stehenbleiben.

Nach dem Frühstück freuten wir uns wieder über den Anblick von strahlendem Sonnenschein und 12 vorhergesagten Sonnenstunden. Wir nahmen den ersten Anstieg mit einem Tempointervall in Angriff. Ich war gespannt, ob ich die Höhenluft spüren werde - manche Studien belegen, dass die Leistungsfähigkeit circa 10 Prozent niedriger ist als in tieferen Gefilden.
Davon spürte ich auf den ersten 500 Höhenmetern am Stück jedoch nichts. Die Werte passten und der Anstieg flog nur so dahin. Dann öffnete sich das Tal und wir wurden auf einem wunderschönen Hochplateau zwischen Kühen, Ziegen und einem unendlichem Weitblick hin zu den schneebedeckten 3000ern ausgespuckt.

Es ging ein paar Meter bergab und plötzlich blitzte ein azurblauer See zwischen den Felsen durch. Malerisch. Weiter ging es über den Trela Pass. Eine ehemalige Etappe der Bike-Trans-Alp. Es warteten teilweise Rampen mit über 30 Prozent Steigung und losem Geröll, wo ich dann fast in den Lenker beißen und alle Kräfte mobilisieren musste. Ein paar Zähne weniger beim Kettenblatt vorne könnten hier durchaus Linderung verschaffen. Aber bekanntlich werden fehlende Gänge ja mit Kraft kompensiert. Ich war aber sehr froh, dass ich alle Rampen fahren konnte. Und es lohnte sich: Oben erwartete uns ein schmaler und flowiger Singletrail zurück ins Tal. Fahrspaß ohne Ende. Epische Momente. Dankbarkeit für so wunderbare Augenblicke.

Weil wir im Tal nach einem kurzen Kaffeestop noch nicht genug Höhenmeter in den Beinen hatten und auch ein letztes Tempointervall ausstand, ging es noch einmal 900 Höhenmeter am Stück zum Gipfel des Hausberges Crap da la Pare mit herrlichen Rundumblick auf den Stausee, König Ortler im weißen Gewand und dem Val Trela - dem Pass von heute früh.



Die Glücksgefühle am Gipfel sind mit keinem Wort zu beschreiben. Es ist so wenig, was man zum glücklich sein braucht. Und die schönsten Augenblicke bescheren uns die aus eigener Kraft erreichten Ziele.

Tag 3: Trails hoch und runter

Der Baustellenlärm vor dem Appartement ersetzte uns heute mal wieder den Wecker. Dies war jedoch kein Problem, da die frühe Morgenstunde perfekt für eine ausgedehnte Einheit funktionales Training genutzt werden konnte (ohnehin jeden Tag Routine;)).

Mein Highlight zum Frühstück stellt der lustige Wasserkocher in Giraffenform dar. Und auf dem für uns fremden Induktionskochfeld kocht das Wasser schneller, als wir den Teebeutel in der Tasse haben. Praktisch!



Heute war das Ziel ein langer Panoramatrail, der sich flowig an einer Bergflanke lang schlängelte. Und es war mal wieder traumhaft. Mir fehlen hier wirklich die Worte. Es ist alles perfekt - wie in einer Modelleisenbahnwelt. Grüne Almwiesen, blühende Hochheide, in der Ferne die schneebedeckten 3000er, feinste Trails und dazu eine himmlische Ruhe! Das einzige, was ab und an im Weg ist, sind fröhlich blickende Kühe. Eine Reise in das wunderschöne Livigno kann ich jedem Biker nur empfehlen. Euer Herz wird höherschlagen!



Die Tour endete mit einem ultra steilen, ultra schottrigen und nicht enden wollenden Anstieg hinauf zum Einstieg des berühmten Rollercoastertrails. Teilweise wieder über 30 Prozent zwangen uns zum Fahren von Schlangenlinien (Zitat: "Fahr doch schräg, dann ist es überhaupt nicht mehr steil!"). Es war definitiv "hard work", aber ein super Training für die Beinkraft, denn zu Hause im zahmen Mittelgebirge gibt es solche Rampen nicht. Belohnt wurde die Auffahrt von über 500 Höhenmetern am Stück - wohlbemerkt auf 5 Kilometern - dann mit der flowigen Abfahrt zurück zur Basis.



Die Beine erfrischten wir nach der Tour im eiskalten Gebirgsbach. Die richtige Regeneration ist schließlich alles. Morgen steht der erste Ruhetag auf dem Programm unter dem Motto "hiking statt biking". Ich möchte meinen ersten 3000er besteigen (denn hier ist dies relativ schnell möglich, da wir schon auf 1800 Metern Höhe sind).

Bis dahin: Keep on riding,
Vanessa

Zitate des Tages:

"Hier oben war Hans Rey doch auch schon mit der Schippe oder glaubst du, die Wanderer hätten das so Plan getreten?!"

"Dreh´ mal die Fußbodenheizung runter, sonst kocht bei meinem Bike gleich die Milch in den Reifen." 

 
 

Sonntag, 9. September 2018

Cross-Country-WM Lenzerheide: Specialized rockt!

Das nächste Abenteuer ruft - so melde ich mich mal wieder aus dem Trainingslager. Diesmal aus dem Höhentrainingslager in Livigno kurz vor den letzten Rennen der Saison.

Natürlich drängt sich nun die Frage auf, warum wir im September noch ein Trainingslager absolvieren. Dies lässt sich aber ganz einfach damit erklären, dass wir testen wollen, wie unser Körper auf die Höhe reagiert. Livingo liegt immerhin auf 1800 Metern Höhe und die positiven Wirkungen auf den Trainingseffekt sind in vielfachen Studien mittlerweile belegt. Jedoch reagieren nicht alle Sportler darauf. Findet aber unser Organismus die Höhe super, dann wird diese spezielle Form des Trainings in der nächsten Vorbereitung auf jeden Fall Anwendung finden. Und zudem: Saison ist immer! Zwischensaison, Hauptsaison, Nebensaison, Vorsaison. Aber vor allem: Nach der Saison ist vor der Saison! Auch ein Sommersportler ist somit das ganze Jahr über ausgelastet.

Doch zunächst der Reihe nach: Kalendarisch fiel die Anreise nach Italien zufälligerweise so günstig, dass wir einen Abstecher zur Cross-Country-Weltmeisterschaft nach Lenzerheide machen konnten. Was für ein Tag! Alle Stars ganz nah, die Atmosphäre am Streckenrand, die unglaubliche Stimmung und dann auch noch der Sieg von Kate Courtney - Gänsehaut pur. So etwas muss man einmal erlebt haben, unbeschreiblich. Und das unser Sport einfach der beste, spannendste und abwechslungsreichste ist, wurde in Lenzerheide so deutlich.



Nach den Rennen konnte ich im Specialized-Team-Lager noch kurz mit der Vizeweltmeisterin Annika Langvad sprechen und auch Emely Batty, die drittbeste Fahrerin, stieß noch dazu. Ein toller Tag.



Am Abend ging meine Reise dann weiter über zahlreiche Pässe nach Italien. Ich freue mich auf eine Woche Training in Livigno.

Tag 1: Danke Hans Rey!

Der Tag begann in aller Frühe mit einem schockierenden Blick in den Spiegel. Sonnenbrand an Hals und Nacken! Über Nacht? Nicht ganz, aber scheinbar wirkte die gestrige Tagesdosis Sonne am Streckenrand im Lenzerheider Hochgebirge nach. Krebsrot ist da noch kein Ausdruck. Man sollte die Höhensonne also keinesfalls unterschätzen. Glücklicherweise waren die verbrannten Stellen heute in Lycra gehüllt und keiner Gefahr mehr ausgesetzt. Der Rest meines Radfahrerkörpers ist mittlerweile immun gegen Sonneneinstrahlung. Aber es ist in der Tat tückisch, denn hier merkt man überhaupt nicht, dass die Sonne brennt. Sie ist einfach nur angenehm.

Da man in der Höhe ja nie so richtig weiß, wie sich das Wetter gestalten wird, hatte ich vorsorglich Kleidung eingepackt, die alle denkbaren Temperaturlagen problemlos abdecken kann. Auch heute zögerten wir trotz blauem Himmel und Sonne pur zunächst, entschieden uns dann aber doch für kurz-kurz und Weste. Dieser konnten wir uns aber im ersten Anstieg direkt entledigen. Und obgleich es mehr als ungewöhnlich war, sanken die Temperaturen auch kaum, je höher wir kamen. Und wir kamen heute sehr hoch: Über 1000 Höhenmeter am Stück auf 2800 Meter. Der Aufstieg war episch: Murmeltiere, friedliche Kühe mit sanftem Glockenklang, kleine Bäche, Gipfel zum Greifen nah, Almen und wunderschöne Weitblicke. Ein Traum. Oben angekommen durchfluteten den Körper dann jede Menge Glückhormone - es ist mit nichts zu vergleichen, wenn man einen solchen Anstieg aus eigener Kraft erreicht. Belohnt wurden wir dann mit einem Trail, der an Flow nicht zu überbieten war. Ich bin schon viele Trails gefahren, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Auf über 10 Kilometern ging es ins Tal und dabei war es so flowig und flach, dass man fast nicht bremsen musste. Und die Ausblicke - unbezahlbar. Ich habe das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Danke Hans Rey, dass du einen so wunderbaren Trail gezaubert hast. Im Tal angekommen stellte sich mir nur eine Frage: Warum um alles in der Welt waren wir noch nie in Livigno? Hier kann man Flow leben.



Nach der Trainingseinheit beschlossen wir, noch die Fußgängerzone Livignos zu erkunden und stellten fest, dass ja Sonntag ist (man verliert im Trainingslager sehr schnell das Gefühl für Raum und Zeit). Jedoch war im Ort so viel los, dass wir vermuteten es wäre irgendwo eine Massenveranstaltung! Plötzlich hatten dann auch alle Geschäfte auf (denn wir hatten die in den südlichen Ländern übliche Siesta nicht auf dem Schirm) und es war kein Durchkommen mehr. Definitiv zu viel Trubel. Es scheint sich keiner den zollfreien Einkauf entgehen lassen zu wollen. Auch ich konnte den Rückweg nicht antreten, ehe ich jedes Sportgeschäft (und es gibt viele) in Augenschein genommen hatte.

Morgen geht es weiter mit einer höhenmeterlastigen Tour zum Passo Trela - über den auch schon einige Male die Bike-Transalp führte.

Bis dahin: Keep on riding,
Vanessa


Zitate des Tages:
"Solange in Hamburg noch Kreuzfahrtschiffe ablegen, fährt mein Diesel überall hin."

"96 Cent der Liter - lass uns dann etwas Sprit mitnehmen."

"Dass das fette Murmeltier überhaupt durch den Höhleneingang passt!"

"Dann wären das so ca. 3 Stunden bergauf am Stück."
      "Ja das passt schon."