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Dienstag, 23. Januar 2018

Mallorca Tag 9 und 10: Über den Wolken ist der Himmel immer blau!

Tag 9: Vorsicht Verwechslungsgefahr
Beim Frühstück konnte ich mein Idol Jaro wieder bei der Nahrungsaufnahme beobachten. Dabei schwor ich mir, im nächsten Jahr, mehr eigene Nahrungsmittel aus der Heimat mitzunehmen. Das scheint Pro zu sein und zu helfen. Mit dem Essensangebot habe ich hier deutliche Schwierigkeiten, jedoch bin ich von zu Hause auch sehr verwöhnt. Bei mir gibt es nur Selbstgemachtes, meist in Bio-Qualität, weitreichend unverarbeitet, alles ohne Weizen und viel Vollkorn. Nächste Woche muss ich meinen Körper nach den Eskapaden hier erst einmal entgiften. Eine meiner wichtigsten Devisen ist "Du bist, was du isst" und ich bekomme hier sehr deutlich zu spüren, wie viel Wahrheit darin steckt. Glücklicherweise habe ich mit den Sportnahrungsmitteln von Sponser einen super Partner an meiner Seite und somit beim Training immer eine optimale Versorgung. Die Gels und Riegel sind allesamt super verträglich und schmecken hervorragend! Besonders der High Energy Riegel hat mich über den ein oder anderen Pass getragen.


Die Trainingseinheit führte heute über traumhafte Pass-Sträßchen von Esporles nach Puigpunyent. Auf diesem Stück kam uns das Team Trek-Segafredo entgegen. Zuerst die Klettergruppe und später in der Abfahrt auch der Rest mit John Degenkolb und allen Begleitfahrzeugen, die auf die Insel geschifft worden waren. John schien gerade ein sehr hartes Intervall absolviert zu haben, denn er sah recht fertig aus. Im Bergdorf Galilea machten wir in der Sonne einen Kaffeestopp. Ich sah auf den Garmin und wunderte mich, dass wir erst 41,4 Kilometer absolviert hatten. Irgendwie kam mir das doch länger vor. Auf den zweiten Blick erkannte ich dann, das dies keineswegs die Kilometer, sondern die Temperatur war. Heute hatte das Wetter noch einmal eine Stufe an Wärme zugelegt. Die ersten Kleidungsschichten legten wir schon kurz nach dem Losfahren ab. Sodass letztlich kurz-kurz übrig blieb.


Weil ich es ja nicht mit den 100ern übertreiben möchte, stoppte ich den Garmin heute bei 95 Kilometern ohne Extrarunden um das Hotel.

Morgen ist leider der letzte Trainingstag im Paradies und es geht zurück nach Deutschland.

Tag 10: Time to say goodbye

Da unser Rückflug - geschickt gewählt erst am Abend war - hatten wir noch den kompletten letzten Tag für das Training zur Verfügung. Das Frühstück war heute erfolgreich im Hinblick auf ein "Meet and Greet" mit Jaroslav am Büffet. Er hatte Ruhetag und durfte Essen was und wie viel er wollte. Dies wurde sogleich rege genutzt.





Wir brachen sodann - heute direkt in kurz-kurz, um uns den unnötigen Ballast in den Trikottaschen zu ersparen - zur letzten Einheit auf der Sonneninsel auf. Damit noch genügend Zeit zum Packen und Räder verstauen blieb, war es nur eine kleine 2-Stunden-Runde.

So endet das diesjährige Mallorca-Trainingslager nach 10 wunderschönen, trainingsintensiven und traumhaften Tagen. Wir haben das Experiment "Mallorca im Januar" gewagt und hatten massig Glück mit dem Wetter. 10 Tage Sonne pur und um die 20 Grad - das ist im Januar nicht garantiert.

Als wir nach einem turbulenten Flug mit vielen Luftlöchern und Schwankungen die Wolkendecke nach Düsseldorf durchbrachen, war uns klar, dass sich in den letzten Tagen am Wetter in Deutschland wohl leider nichts geändert hat. Schnell zurück in der Realität zogen wir den Reißverschluss der Dauenjacke zu, schützen uns vor dem Schnee-Regen-Gemisch und dachten daran, wie wir heute morgen in der Sonne geschwitzt haben.

Doch zum Glück: Nach dem Trainingslager ist vor dem Trainingslager. Nur knapp 4 Wochen und es geht weiter nach ´Bella Italia´.

In diesem Sinne: Keep on riding,
Vanessa


Zitate des Tages:
"Es wird heute erst abgestiegen, wenn bei den Kilometern eine 1 davor ist!"
"Das Essen macht mich fertig. Zwiebeln, überall Zwiebel. Sogar im Nachtisch."

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