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Samstag, 20. Januar 2018

Mallorca Tag 7 und 8: Enjoy hard work

Tag 7: Gebietserkundung am Ruhetag
Den zweiten und somit letzten Ruhetag des Trainingslagers genossen wir am Strand, am Pool und beim Wintersport auf Eurosport. Wir haben uns mittlerweile so an die wundervollen klimatischen Bedingungen mit täglichen 9 Sonnenstunden und 20 Grad angepasst, dass wir gar nicht wissen, wie wir die Rückkehr nach Deutschland nächste Woche überstehen sollen. Aber bis dahin ist ja glücklicherweise noch etwas Zeit.

Bei einer kurzen Runde um den Block checkten wir ab, was die Profi-Teams so trieben. Und wir stellten fest, dass sich von Tag zu Tag mehr Teams rund um unser Hotel versammelten:


Beim Abendessen ließ der Anblick von Nachos am Salatbuffet mein Herz direkt höherschlagen. Denn was für Kate Courtney Cookies und für Simon Stiebjahn Steaks sind, sind für mich Nachos. Zu Hause nur ab und zu nach harten Einheiten gerne mal als Belohnung eingesetzt (am liebsten mit Käse aus dem Ofen), muss ich mich zusammenreißen, diesen zu widerstehen. Heute landeten sie jedoch als Vorspeise, zur Hauptspeise und zum Nachtisch auf dem Teller - denn sonst sprach mich die Auswahl am Büffet ohnehin mal wieder nicht an.

Morgen geht es wieder aufs Rad - ein hartes Training am Soller-Pass und am Puig Major steht auf dem Plan.

Tag 8: Ab in die Berge
Wir haben die Regel "Auf der ganzen Insel ist um 10 Uhr Abfahrt" mittlerweile über den Haufen geworfen und fahren früher los. Während wir heute gerade einklicken, rollten einige der Profis vom Nachbarhotel gerade von ihrer Nüchterneinheit zurück. Zum Glück muss ich solche Einheiten nicht absolvieren, bei der Kurz- und Mitteldistanz brauche ich keine Fettstoffmobilisation.

Wir fuhren über Palma nach Bunyola und tauchten dann in den Pass nach Soller ein. Eine traumhafte Straße ohne Verkehr, weil die Autos durch einen Tunnel fahren. Die Serpentinen schrauben sich so geballt nach oben, dass man die Kurven beinahe anbremsen muss.


Eine perfekte Location für das erste lange Tempointervall des Tages. Und die Zeit verflog so schnell, dass ich erstaunt war, wie rasant der höchste Punkt erreicht war. Wir rollten runter nach Soller und es folgte das nächste Tempointervall Richtung Puig Major. Zurück in Soller fuhren wir nach Port de Soller und legten im Hafen einen Kaffeestopp ein.


Gestärkt nahmen wir dann das letzte Tempointervall zurück über den Soller-Pass in Angriff. Ein hartes, aber sehr gutes Training. Letztlich absolvierte ich tatsächlich heute schon den dritten 100er für diese Woche in 4 Stunden 17 Minuten Fahrtzeit mit 1600 Höhenmetern.

Morgen geht es weiter, ich freue mich schon.

Bis dahin: Keep on riding,
Vanessa


Zitate des Tages:
"Ja hier in Italien ist der Kaffee extrem günstig...achso wir sind ja in Spanien."
"Hola!" "Das H spricht man nicht!!"
"Nachos bestehen ja aus Mais."    "Joa red´ sie dir gesund!"


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