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Donnerstag, 9. Juli 2015

Die Liebe zum Sport und was uns antreibt

Es gibt durchaus Zeitgenossen, die (noch) nicht mit dem Mountainbike-Virus infiziert sind und für die sich unsere Leidenschaft zu dem Sport auf zwei Rädern einfach nicht erschließen mag. Fragen wie „Und was genau ist jetzt so schön daran, schwitzend und dreckverschmiert durch den Wald zu hetzen?“ oder Aussagen wie „Jedes Wochenende früh aufstehen und durchs halbe Land zu Wettkämpfen reisen - verrückt!“ sind deswegen keine Seltenheit. Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, was uns antreibt und den Reiz dieses Sports ausmacht, eine kleine Auflistung:

Nervenkitzel und Adrenalinrausch
Im Rausch der Geschwindigkeit einen flowigen Trail hinunter fliegen, nicht zu wissen, was hinter der nächsten Kurve auf einen wartet und dabei die eigene Fahrtechnik zu kontrollieren: All das setzt einen riesigen Adrenalinrausch frei und fordert Körper und Geist gleichermaßen.

Spielplatz Wald
Nichts ist schöner als die unendlichen Weiten des Waldes zu erkunden und dabei die beruhigende Stille abseits des Alltags auf sich wirken zu lassen. Es gibt viel zu entdecken und die Wunder der Natur erlebt man beim Biken besonders intensiv. Jede Bodenwelle, jedes Pfädchen und jede Wurzel werden zur potentiellen Spielwiese für neue Trails und viel Fahrspaß.

Entdeckergeist
Gegenden werden aus verschiedenen Perspektiven immer wieder neu entdeckt, erkundet und erlebt. Es ist schön fremde Wege zu erkunden - und dabei auch zu hoffen, jemals wieder nach Hause zu finden.;-) Manche Orte erscheinen einem dabei aus einem anderen Blickwinkel völlig fremd. Der Wald kennt keine Grenzen!
[Besonders ohne Orientierungssinn erschließt sich einem das Bikerevier immer wieder neu.]

Grenzerfahrungen
„Nur wer seine Grenzen kennt, kann über sie hinauswachsen“ - pflegt mein Trainer immer zu sagen. Als Leistungssportler geht man stets an seine Grenzen und definiert diese immer wieder neu. Man lernt sich und seinen Körper kennen und kann viele Situationen zielsicherer und objektiver einschätzen, traut sich selber mehr zu. Ein großer Vorteil - nicht nur im Sport, sondern auch im Alltag.

Herausforderungen
Jeder Sportler hat Ziele und versucht diese zu erreichen, denn ansonsten macht der Sport wenig Sinn. Wer kein Ziel vor Augen hat, wird seine Leistungen niemals steigern. Neue Herausforderungen sind Ansporn und Freude zugleich. Getreu dem Motto „Man wächst mit seinen Aufgaben“ ist es dabei wunderbar festzustellen, zu welchen Leistungen man fähig ist.


Wettkampf-Feeling
Nachdem wir die immer wiederkehrenden Rituale vor dem Rennen hinter uns gebracht haben (ja wir sind da etwas abergläubisch) - in aller Frühe im Startblock stehen und auf den Startschuss warten. Mit unzähligen anderen sportverrückten auf die Strecke geschickt werden. Es gibt für uns nichts Schöneres und Aufregenderes zugleich. Dann auf der Strecke alles geben und die beste Leistung abrufen. Sich quälen und überglücklich die Ziellinie passieren. Egal, wie letztlich das Endergebnis auf der Liste steht, dieses Gefühl ist unbeschreiblich und macht einfach süchtig. Deswegen kommen wir ja auch immer wieder zurück an die Startlinie und sind in der Saison fast jedes Wochenende unterwegs.

Gemeinschaft
Last but not least: Die Mountainbiker bilden einfach eine super Gemeinschaft. Man kennt sich, man schätzt sich und trifft sich meistens jedes Wochenende auf den gleichen Veranstaltungen. Dabei versteht man sich auf Anhieb. Und warum? Weil uns alle eins verbindet: Die Liebe zum Mountainbiken.


In diesem Sinne

Keep on riding!

Vanessa

1 Kommentar:

  1. Schön, dass ich immer zitiert werde! STOLZ.;-)

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